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PRESSE/Adecco-CEO: Gute Stimmung in Asien - eher verhalten in Europa

Dieser Inhalt wurde am 14. April 2010 - 08:20 publiziert

Zürich (awp) - Die Adecco SA profitiert weiter von der Konjunkturerholung. "Unsere Zahlen haben sich seit August 2009 Woche für Woche verbessert. Im Laufe des ersten Quartals 2010 sind wir in unseren grossen Märkten wieder zu Wachstum zurückgekehrt. In den übrigen Ländern holen wir auf", sagte Konzernchef Patrick De Maeseneire der "HandelsZeitung" (Ausgabe 14.4.) und bestätigte damit Aussagen vom März.
Die Stimmung sei regional allerdings sehr unterschiedlich. In Asien sei die Zuversicht gross, und auch in Amerika gebe es Optimismus. In Europa dagegen sei die Stimmung eher verhalten optimistisch.
Neues Personal wird allerdings erst in gewissen Regionen rekrutiert. "In Osteuropa oder Indien etwa stellen wir zusätzliche Leute ein. Für Westeuropa und die USA werden wir im ersten Halbjahr kein zusätzliches Personal rekrutieren. Erst Mitte des Jahres werden wir aufgrund der Wachstumsperspektiven der einzelnen Länder entscheiden", so der Chef des Personaldienstleisters.
Adecco hat im März ein neues Ebita-Ziel von über 5,5% ausgegeben. Auf die Frage, wie er das erreichen will, sagte De Maeseneire: "Wir haben unsere Kostenstruktur drastisch reduziert. Man darf nicht vergessen: Wir haben zirka 30% unseres Umsatzes verloren, sprich 6,3 Mrd Euro in zwei Jahren. Wir können unser Ziel nur mit einer tieferen Kostenstruktur und mit einer besseren Positionierung in der Fachkräftevermittlung erreichen."
Diese habe man über die Akquisitionen von Spring und insbesondere MPS Group erlangt. Der Anteil in der höhermargigen Fachkräfte-Vermittlung im Portfolio belaufe sich heute auf 28%, nach 17% im Jahr 2008. "Gleichzeitig brauchen wir auch ein Wachstum um mehrere Milliarden, um an unser mittelfristiges Ziel zu gelangen."
Adecco legt nach den Akquisitionen im letzten Jahr den Fokus vor allem auf organisches Wachstum. "Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Zukäufe getätigt, die wir tätigen wollten.... In den nächsten zwei Jahren brauchen wir keine grossen Akquisitionen...."
uh/ps

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