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FRANKFURT (awp international) - Der US-Finanzinvestor Lone Star steht laut einem Pressebericht in Verhandlungen über einen Verkauf der Mittelstandsbank IKB. Die französische BNP Paribas sowie die schwedische SEB würden als Interessenten für die Düsseldorfer gehandelt, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Dienstag und beruft sich auf Finanzkreise. BNP Paribas, SEB und Lone Star wollten der Zeitung dazu keinen Kommentar geben.
Die französische Grossbank hatte zuletzt mehrmals ihre Absicht bekundet, im deutschen Firmenkundengeschäft expandieren zu wollen. Die SEB hatte im vergangenen Jahr ihr deutsches Privatkundengeschäft an Santander verkauft und konzentriert sich nun hierzulande auf Unternehmenskunden.
Ausländische Banken tun sich schwer, im deutschen Mittelstandsgeschäft Fuss zu fassen. Neben Deutscher Bank und Commerzbank buhlen auch Sparkassen, Landesbanken sowie Volks- und Raiffeisenbanken um diese Klientel. Durch die IKB-Übernahme könnten BNP Paribas und SEB ihre Schlagkraft rasch erhöhen.
Die noch immer Verluste ausweisende IKB war schon vor der Lehman-Pleite in den Strudel der Finanzkrise geraten und musste von ihrem damaligen Grossaktionär, der staatlichen KfW, mit 8,4 Milliarden Euro gestützt werden. Aufgrund von EU-Auflagen musste die Bank in den vergangenen Jahren Geschäft abbauen. Lone Star, die von der Investmentbank Perella Weinberg beraten wird, hatte im Herbst 2008 die IKB für 135 Millionen Euro übernommen./stb/tw

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