Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

MOSKAU (awp international) - Der britische Ölmulti BP steht offenbar doch noch kurz vor einer Lösung seiner Probleme in Russland. Dem Konzern könne es in letzter Minute gelingen, den Widerstand des russischen Oligarchen-Konsortiums AAR gegen die Partnerschaft zwischen BP und dem Staatskonzern Rosneft zur Förderung von Öl im Nordpolarmeer zu brechen, berichtete das "Wall Street Journal" (Montag) unter Berufung auf mit den Verhandlungen vertraute Kreise. Ein Vorvertrag könne schon am heutigen Montag vorgestellt werden, wenn die Frist für die Partnerschaft mit Rosneft abläuft.
AAR habe seine Bereitschaft signalisiert, seinen 50-prozentigen Anteil am gemeinsamen Ölförderer TNK-BP zu verkaufen, schreibt die Zeitung. Dazu sind eine Reihe vor Transaktionen vorgesehen, an deren Ende Rosneft den Anteil der Oligarchen übernimmt. Im Gegenzug würde das AAR-Konsortium der Milliardäre Viktor Wechselberg, Michail Fridman, German Khan und Leonard Blavatnik jede Menge Geld und Anteile sowohl an BP als auch an Rosneft bekommen.
Damit wäre der Weg für die Partnerschaft zwischen BP und Rosneft frei. Die beiden Unternehmen hatten Ende Januar eine gemeinsame Ausbeutung des russischen Festlandsockels im Nordpolarmeer sowie einen Aktientausch in Milliardenhöhe vereinbart. Doch gegen den Deal hatte AAR rebelliert. Die Oligarchen beriefen sich auf den Gesellschaftervertrag von TNK-BP, der BP nicht ohne Zustimmung von AAR mit anderen Partnern Projekte in Russland angehen dürfe. AAR erwirkte eine einstweilige Verfügung. Mehrere aussergerichtliche Schlichtungsversuche scheiterten bislang.
Eine Einigung könne immer noch scheitern, zitierte das Blatt einen Insider. Es sei schwierig, weil neben den drei Parteien auch die russische Regierung ihre Zustimmung geben müsse. Vor allem sei noch offen, welche Anteile AAR künftig an BP und Rosneft halten soll. Beide Konzerne seien wenig geneigt, den Oligarchen mehr als 10 Prozent zu geben, um ihren Einfluss auf die Geschäftspolitik zu begrenzen./enl/fn/wiz

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










???source_awp???