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LONDON (awp international) - Der britische Ölkonzern BP und seine russischen Partner von Rosneft könnten die Frist für die Sicherung ihres geplanten Deals zur Förderung von Öl im Nordpolarmeer verpassen. Mehrere Medien berichteten am Montagabend, bis zum Auslaufen der Frist um Mitternacht Londoner Zeit (0100 MESZ) werde keine Einigung mit dem Oligarchen-Konsortium AAR gefunden sein. Es werde aber in den nächsten Wochen weiter verhandelt, zitierten unter anderem das "Wall Street Journal" und der britische Sender BBC ungenannte Quellen.
BP, Rosneft und AAR stecken in komplizierten Verhandlungen. Der russische Staatskonzern Rosneft und der gebeutelte britische Ölriese hatten im Januar einen Milliardendeal angekündigt. Unter anderem sollte ein Aktientausch stattfinden, beide Unternehmen wollten bei der Ölförderung im Nordpolarmeer zusammenarbeiten.
Einspruch kam vom AAR-Konsortium, das am BP-Gemeinschaftsunternehmen in Russland, TNK-BP, beteiligt ist. Die Oligarchen waren der Meinung, der Deal verstosse gegen das Aktionärsrecht. Seitdem scheiterten mehrere Schlichtungsversuche. Ein Stockholmer Schiedsgericht hatte kürzlich entschieden, dass der Aktientausch unter Auflagen stattfinden dürfe.
Es wurde erwartet, dass bei einer Einigung eine Reihe von Transaktionen stattfinden würden, an deren Ende Rosneft den Anteil der Oligarchen übernimmt. Im Gegenzug würde das AAR-Konsortium der Milliardäre Viktor Wechselberg, Michail Fridman, German Khan und Leonard Blavatnik Geld und Anteile sowohl an BP als auch an Rosneft bekommen. Dem Bericht des "WSJ" zufolge konnten sich die Verhandlungspartner nicht auf entsprechende Preise einigen./gür/DP/stb

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