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PRESSE/BSI: Noch unklar wieviele Kundengelder wegen ital. Amnestie abfliessen

Dieser Inhalt wurde am 20. Oktober 2009 - 20:40 publiziert

Zürich (awp) - Gemäss BSI-Chef Alfredo Gysi ist es nach wie vor schwierig zu sagen, wie viel an Kundengeldern aufgrund der italienischen Steueramnestie aus der Schweiz abfliessen werden. "Im Moment kann man alle möglichen Berechnungen dazu anstellen", sagte Gysi im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (Vorabdruck vom 21.10.).
Die Mehrheit der Gelder bleibe derzeit noch in der Schweiz. Die Spielregeln der Amnestie hätten sich zuletzt ständig geändert, so Gysi weiter. "Es könnte sein, dass die Bedingungen der Amnestie noch attraktiver gestaltet werden, aber auch, dass die ganze Entwicklung aus politischen Gründen gestoppt wird."
Positiv zu erwähnen sei, dass trotz Steueramnestie viele Gelder über italienische Treuhandgesellschaften in der Schweiz bleiben. Die sogenannten Fiduciarie statiche fänden einen grossen Anklang unter der Kundschaft. "Die Strafsteuer wird bezahlt, doch die Kunden können ihr Geld bei der Schweizer Bank lassen und ihre Privatsphäre wahren, denn das Geld muss nicht in der Steuererklärung in Italien deklariert werden", so Gysi weiter.
mk

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