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FRANKFURT (awp international) - Bundesbankpräsident Axel Weber könnte laut einem Pressebericht auch nach einer Karenzzeit nicht unmittelbar Chef der Deutschen Bank werden. Offenbar würde es die Finanzaufsicht Bafin nicht einmal zulassen, dass er direkt in den Vorstand des Kreditinstituts einzieht, berichtet die Tageszeitung "Die Welt" am Montag unter Berufung auf Aufsichtskreise. Weber müsse im Falle eines Wechsels in eine Geschäftsbank erst als Generalbevollmächtigter unterhalb des Vorstands Erfahrungen sammeln, ehe ihm die Geschäftsleitererlaubnis - in der Branche Bankenführerschein genannt - erteilt würde, schreibt die Zeitung.
Weber hat bislang nie in einer Geschäftsbank gearbeitet. Leute ohne entsprechende Erfahrungen könnten nach dem Kreditwesengesetz nicht direkt in den Vorstand einer Bank einziehen, hiess es. Ausnahmen von dieser Regel, die es früher vielleicht einmal gegeben habe, entsprächen keinesfalls mehr der Praxis der Bafin, die über die Eignung befinden muss.
Seit Weber kürzlich seinen Rückzug von der Bundesbankspitze zum 30. April angekündigt hat, wird darüber spekuliert, dass er zur Deutschen Bank wechseln könnte. In Vorstand und Aufsichtsrat gehe man weiterhin davon aus, dass Ackermann den Bundesbankpräsidenten als Nachfolger favorisiere, schreibt die "Welt". Allerdings sprächen sich weite Teile des Vorstands für eine interne Lösung aus, meldet die Zeitung unter Berufung auf Unternehmenskreise. Auch im Aufsichtsrat gebe es Zweifel an Weber. Ein externer Kandidat müsse ein branchenweit anerkannter Banker sein, der viel vom Investmentbanking verstehe.
Ein Sprecher der Deutschen Bank hielt sich zu den Spekulationen bedeckt. "Ein Grund zur Eile besteht nicht, da der Vertrag von Josef Ackermann noch mehr als zwei Jahre läuft", sagte er der "Welt am Sonntag". Die Auswahl des Vorstandsvorsitzenden sei das Privileg des Aufsichtsrats./stw/she/tw

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