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PRESSE/CH: Bundeskriminalpolizei will kritisch sein gg ausländ. Investitionen

Dieser Inhalt wurde am 03. November 2009 - 17:50 publiziert

Bern (awp/sda) - Grosse ausländische Investitionen in Schweizer Tourismusprojekte müssen kritisch betrachtet werden. Das sagte der Chef der Bundeskriminalpolizei, Michael Perler. Denn das Risiko existiere, dass das Geld aus illegalen Geschäften stamme.
Die Rentabilität der Tourismusprojekte scheine zufallsbedingt, sagte Perler in einem am (morgigen) Mittwoch erscheinenden Interview mit dem Westschweizer Wirtschaftsmagazin "Bilan".
Drei Viertel der russischen Ölexporte und die Mehrheit der Produktion aus Kasachstan würden in Genf verhandelt, hielt Perler fest. Gemäss seinen Informationen spielten kriminelle Organisationen eine grosse Rolle auf dem Markt.
Der Chef der Bundeskriminalpolizei wollte nicht bestätigen, dass Vorermittlungen laufen. Allerdings sagte er, dass "alle Untersuchungen zur Geldwäscherei schwierig" seien. In den meisten Fällen würden die vorherigen Gesetzesverstösse im Ausland begangen. Deshalb brauche es Beweise für die Delikte im Ausland, damit die Geldwäscherei in der Schweiz strafbar werde, erklärte Perler.
In der Schweiz machen verschiedene grosse touristische Pojekte seit mehreren Jahren von sich reden: So will etwa die russische Gruppe Mirax in Aminona im Wallis mehrere hundert Millionen Franken in Luxuswohnungen, einen Hotelkomplex und Chalets investieren.

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