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Zürich (awp) - Der Kauf der Süd-Chemie ist aus Sicht des Clariant-Konzernchef nicht zu teuer. "Nein, da bin ich ganz sicher. Wir haben eine sehr detaillierte Buchprüfung gemacht und wissen ganz genau, was wir kaufen", sagte CEO Hariolf Kottmann im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (FuW, Vorabdruck Ausgabe 19.2.).
Die Kursreaktion wurde Kottmann zufolge von angelsächsischen Investoren ausgelöst. Diese seien eingestiegen mit der Vorstellung, von stetig steigenden Kursen zu profitieren. "Und sie erwarteten eine Dividende. Aber wir können nicht tun, was die Aktionäre erwarten. Wir müssen tun, was für das Unternehmen richtig ist: wachsen und neue Arbeitsgebiete erschliessen."
Hinsichtlich des Zeitpunktes des Zukaufes meinte der CEO: "Süd-Chemie steht jetzt zum Verkauf. Wir wollten nicht warten, ob sich 2012 neue Gelegenheiten geboten hätten."
Für die vorbehalte der Aktionäre nach dem missglückte BTP-Kauf zeigt Kottmann Verständnis. "Wir haben zehn Jahre gebraucht, den zu verdauen. Der Fall BTP ist aber in keiner Facette mit dieser Akquisition vergleichbar. Wir kennen Süd-Chemies Standorte, ihre Führung: Wir können das Risiko einschätzen." Auch die Finanzierung sei anders. "In der Diskussion, wie wir Clariant mittelfristig positionieren wollen, spielten stets fünf Namen eine Rolle: Süd-Chemie war einer davon."
ps

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