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(Meldung leicht umgeschrieben und letzte zwei Abschnitte neu)
St. Gallen (awp) - Die Grossbank Credit Suisse (CS) muss gemäss ihrem Konzernchef Brady Dougan kein Eigenkapital aufnehmen, um die Basel III-Regelungen zu erfüllen. Er rechne auch nicht mit signifikanten Änderungen bei der Dividende, sagte Dougan in einem Interview mit dem St. Galler Tagblatt (Ausgabe vom 14. September). "Genau so wenig glaube ich, dass wir unsere Wachstumspläne anpassen müssen."
Die beschlossenen Änderungen habe die Credit Suisse grösstenteils vorweggenommen, so Dougan. "Wir erfüllen die Kapitalvorschriften, weil wir früh unsere Kapitalbasis verstärkt und die Risiken um ein Drittel reduziert haben." Änderungen gebe es für die Grossbank aber bei der Zusammensetzung des Kapitals: "Für diese Anpassung haben wir einige Jahre Zeit und können das erforderliche Kapital durch Gewinne aus dem Geschäft schaffen."
Generell habe die CS in der Folge der Finanzkrise ihre Risiken reduziert und die Geschäfte ganz auf die Kunden ausgerichtet, so der CEO weiter. "Unser Geschäftsmodell ist nun viel widerstandfähiger." Es sei "manchmal frustrierend", wenn der Bank vorgeworfen werde, sie hätte ihre Lektion nicht gelernt. Dabei habe die Bank ihr Investment Banking komplett umgebaut.
Zudem sei das Geschäftsmodell der Credit Suisse auf Weissgeld ausgerichtet, so Dougan weiter. Allerdings könne es immer Lücken geben: "Es ist für die Bank unmöglich, in jedem Fall mit Bestimmtheit zu sagten, dass alles Geld sauber versteuert ist." Hege die Bank den Verdacht, dass etwas nicht stimme, empfehle sie dem Kunden, einen Steuerberater zu konsultieren.
Zu seiner Entlöhnung räumte Dougan ein, dass die "schiere Summe" schwierig zu vermitteln sei. Letzten Frühling hatte der Konzernchef Aktien im Wert von 71 Mio CHF bezogen. Allerdings sei der Performance Incentive Plan (PIP) weniger eine Entlöhnung als eine Investition mit all ihren Risiken gewesen. Die 2004 getätigte Investition "hätte auch schiefgehen können", so Dougan.
tp/ra

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