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Zürich (awp) - Die Credit Suisse sieht sich für 2011 gut gerüstet. Zwar sei es im noch immer anspruchsvollen Marktumfeld nicht besonders sinnvoll, Jahresausblicke zu geben, erklärt CS-CEO Brady Dougan im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (FUW, Ausgabe 12.2.). Aber: "Für den Moment bin ich [...] relativ optimistisch."
So wachse die Wirtschaft weltweit, er sehe derzeit keine wesentliche Zunahme der Kreditrisiken und der Marktanteil der CS steige in vielen Bereichen, so Dougan. Auch die Pipeline im Investment Banking sei gut gefüllt und die Kundenaktivität ziemlich hoch. Das könne sich aber auch schnell wieder ändern, mahnt der Konzernchef zur Vorsicht.
Der Konzernchef geht aber davon aus, dass die Bank so positioniert ist, um von besseren Marktbedingungen zu profitieren: "Wenn die Prognosen zutreffen, die Zinsen etwas steigen und die Kundenaktivität zunimmt, werden wir profitieren wie niemand sonst."
Gleichzeitig verteidigte Dougan das reduzierte Renditeziel von neu "über 15%" Eigenkapitalrendite. Das Ziel sei ambitiös aber realistisch, so Dougan und weiter: "Wenn andere Banken viel mehr versprechen, so ist das in meinen Augen nicht realistisch". Denn im Rahmen von Basel III würden sich die Kapitalanforderungen bis 2013 enorm verschärfen und nur wenigen Banken dürfte es gelingen, in den nächsten drei bis fünf Jahren durchschnittlich über 15% Eigenkapitalrendite zu erreichen.
Mit dem schärferen regulatorischen Umfeld begründet Dougan auch die reduzierte Dividende: "Wir müssen einen Ausgleich finden zwischen der Forderung des Regulators nach einer Verstärkung des Kapitalpolsters und dem Anspruch der Aktionäre auf Gewinnausschüttung."
Dennoch stellt er sich hinter die neuen Regeln in der Schweiz: "Die nun in der Schweiz vorliegende Lösung ist smart und hart. Wir können damit leben."
pf

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