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DÜSSELDORF (awp international) - Mehrere deutsche Banken haben sich laut einem Pressebericht einer Klägergemeinschaft in den USA angeschlossen, die amerikanischen Instituten drastische Fehler im Geschäft mit Hypotheken-Papieren nachweisen will. "Eine Reihe von deutschen Banken haben sich in den vergangenen Monaten unserer Initiative angeschlossen", sagte der Organisator der Initiative, Bill Frey, dem "Handelsblatt" (Donnerstag). Der Experte für komplizierte Finanzprodukte hat gemeinsam mit einem Anwalt aus Texas ein Register aufgebaut, in das sich Banken eintragen können, die in der Finanzkrise mit Hypotheken-Papieren Verluste gemacht haben.
Die Zeitung zitiert Branchenkenner, denen zufolge in erster Linie die Landesbanken sowie die Bad Banks unter Bundesregie in Frage kommen, die toxische Papiere in Milliardenhöhe verwalten. Die HSH Nordbank, WestLB, BayernLB und LBBW wollten sich auf Nachfrage des "Handelsblatts" nicht äussern. Die Bundesregierung, die mehrere Kreditinstitute mit Steuerzahlergeldern vor dem Kollaps retten musste, hält sich aus den Initiativen der Banken dem Bericht zufolge heraus. "Der Vorstand hat dafür Sorge zu tragen, dass zum Schutz von Rechts- und Vermögenspositionen alle nötigen Schritte ergriffen werden", zitiert die Zeitung aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion "Die Linke".
stw

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