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DÜSSELDORF (awp international) - Kurz vor dem europäischen Energiegipfel an diesem Freitag warnt der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns Eon , Johannes Teyssen, vor einem Zerfall des europäischen Binnenmarktes für Energie. "Wir sind an einem kritischen Punkt, an dem ohne neue politische Initiativen und Strategien der Binnenmarkt für Energie eher zerfallen wird als vollendet werden kann", sagte Teyssen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ, Donnerstag). Zwar habe es immer wieder mal wichtige Fortschritte gegeben. Der deutsche Markt sei komplett an die nordeuropäischen gekoppelt. Belgien, die Niederlande und Luxemburg seien mit dem französischen Markt und teilweise auch mit dem deutschen Markt verbunden. "Aber es gibt keine einheitliche Agenda. Nichts ist eingefügt in eine kohärente Europapolitik."
Europa stehe in der Energiepolitik an einer Weggabel. "Wir müssen uns fragen: Wollen wir wirklich den europäischen Binnenmarkt und wenn ja, wie sieht dann unsere Energiestrategie aus?" Darüber sollten die Regierungschefs am Freitag auf dem Energiegipfel diskutieren, forderte Teyssen. Die EU-Kommission müsse bis 2013 einen strategischen Fahrplan vorlegen: Wann wird was wie integriert, damit Europa bis zum Jahr 2020 zu einer kohärenten Energie- und Klimapolitik kommen wird. Bis dahin müssten die nationalen Programme schrittweise integriert und auf nationale Alleingänge verzichtet werden. "Danach darf es keine nationale Energiepolitik mehr geben", forderte der Energiemanager. Man könne keine einheitliche Klimapolitik und keinen Binnenmarkt haben ohne eine weitgehend gemeinsame Energiepolitik./nmu /tw

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