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Zürich (awp) - Der Industrielle Michael Pieper, er hat am Montag ein Kaufangebot an die Aktionäre von Feintool vorgelegt, hat sich nicht mit dem zweiten Grossaktionär Fritz Bösch abgesprochen. Der Unternehmensgründer Bösch hält knapp 30% der Feintool-Anteile und hat sich noch nicht zum Angebot geäussert. Gleiches gilt für den Verwaltungsrat der Lysser Industriegruppe, der sich in den nächsten Tagen dazu äussern wird.
Pieper, er hält rund 33% der Feintool-Aktien, würde sich von einer ablehnenden Haltung des Gremiums nicht beirren lassen. "Ich bin von Rechts wegen verpflichtet, unabhängig von der Empfehlung des Feintool-Verwaltungsrats, dieses Angebot unter den gemachten Bedingungen zu erfüllen", sagte er im Gespräch mit der Finanz und Wirtschaft" (Vorabdruck der Ausgabe vom 19.01).
Es handle sich um ein freiwilliges Angebot seines Finanzvehikels Artemis III, wie Pieper betont. Er halte die im Angebotspreis enthaltene Prämie von gut 11% für "risikoadäquat". Das bestätigten auch die vielen positiven Reaktionen der Finanzanalysten und Anleger, argumentiert des Investor.
Als Triebfeder für sein Angebot nennt Pieper die Absicht, klare Mehrheitsverhältnisse im Verwaltungsrat von Feintool zu schaffen. Seine Ziele seien grundsätzlich die gleichen wie die von der Gesellschaft publizierten, betont Pieper. Um diese Ziele zu erreichen und das Management "substanziell" zu unterstützen, bedürfe es jedoch klarer Verhältnisse. Das Zustandekommen des Angebots wurde unter anderem an die Bedingung geknüpft, dass Artemis nach Ablauf der Angebotsfrist mindestens 50,1% der Feintool-Aktien halten muss.
Die Frage nach einem möglichen Going Private lässt Pieper hingegen offen: "Die Frage können wir erst beantworten, wenn das Ergebnis des Angebots feststeht".
Artemis hält weitere grosse Beteiligungen, so an Forbo mit 25,1% und Adval Tech mit 21%. Hinzu kommen kleinere an Rieter und Precious Woods, je über 10%. Pieper plant da jedoch keine ähnlichen Schritte: "Ich sehe hierzu keinen Anlass", so der Befragte wörtlich.
ra/mk

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