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DÜSSELDORF (awp international) - Der Grossaktionär Schaeffler verhindert einem Pressebericht zufolge mit Auflagen zumindest vorerst die Ausgabe der geplanten hochverzinslichen Anleihen des Autozulieferers Continental. Der für die Refinanzierung der hoch verschuldeten Hannoveraner wichtige Bond könne frühestens im März begeben werden, berichtet das "Handelsblatt" (HB/Dienstagausgabe) unter Berufung auf Unternehmenskreise.
Continental hätte die Anleihe spätestens am gestrigen Montag beschliessen müssen, um noch die vorliegenden Geschäftsdaten der ersten neun Monate des Jahres 2009 für den notwendigen Anlegerprospekt nutzen zu können. Nun müsste die Veröffentlichung der Bilanz für 2009 am 23. Februar abgewartet werden, damit die Anleihe in Höhe von 1,5 bis zwei Milliarden Euro frühestens im März begeben werden kann, hiess es weiter. Citibank und Deutsche Bank sollen den Bond strukturieren.
SCHAEFFLER WILL DIVIDENDE NICHT GEFÄHRDEN
Die Gläubigerbanken des Autozulieferers hätten die eigentlich fälligen Kredite verlängert. Im Gegenzug drängten sie Continental, das Eigenkapital zu stärken. Das Unternehmen sollte deswegen bis Ende Januar die Anleihe begeben.
Der mit gut zwölf Milliarden Euro verschuldete Grossaktionär Schaeffler will der Zeitung zufolge mit den Zinszahlungen für Contis geplante hochverzinsliche Anleihe aber seine Dividende nicht gefährden. Die Zeichner der Anleihe sollen deshalb als Sicherheit nur nachrangig Zugriff auf Contis Finanzströme eingeräumt bekommen. Zudem bestehe Schaeffler auf eine mögliche Ergebnisabführung und will sich die Möglichkeit offenhalten, bei einer Fusion einzelner Bereiche eigene Schulden auf Conti zu übertragen, hiess es weiter./ne/wiz

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