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HAMBURG (awp international) - Der Baukonzern Hochtief steht laut einem Pressebericht vor einer spannungsgeladenen Hauptversammlung. Zwischen dem Grossaktionär ACS und einer Mehrheit der Kapitalvertreter im Aufsichtsrat sei es zum Streit über die Kandidatenliste der künftigen Konzernkontrolleure gekommen, berichtet die "Financial Times Deutschland" (Montag).
"Einige Aufsichtsratsmitglieder fordern, dass ACS nicht den Durchmarsch machen darf", zitiert die Zeitung eine mit den Vorgängen vertraute Person. ACS habe seine Personalwünsche weder im Nominierungsausschuss noch bei der jüngsten Aufsichtsratssitzung am 22. März durchsetzen können.
ACS ist mit mindestens 39 Prozent der Anteile grösster Hochtief-Aktionär und will noch in der ersten Jahreshälfte die Mehrheit übernehmen. Dagegen wehrt sich die Konzernführung seit Monaten. Die Chancen, dass die Spanier ihren Willen durchsetzen, sind dem Bericht zufolge gross. Ein Anteil von 39 Prozent reiche voraussichtlich aus, um bei der Aktionärsversammlung am 12. Mai in Essen die Mehrheit der Stimmen zu erreichen. Meist liegt seien nur 60 bis 65 Prozent des Kapitals bei der Hauptversammlung vertreten./stw

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