Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

FRANKFURT (awp international) - Der Baustoffproduzent Holcim rechnet nicht mehr mit vielen guten Zukaufsgelegenheiten am Markt. Der weltweit zweitgrösste Zementhersteller hatte sich im vergangenen Jahr das Australiengeschäft der mexikanischen Cemex gesichert, die Unternehmensteile verkaufen musste, um Schulden zu tilgen. "Der Liquiditätsengpass in unserem Sektor hat sich entschärft", sagt Holcim-CFO Theophil Schlatter der deutschen "Börsen-Zeitung" (Ausgabe vom 25.09.). Zudem stünden Übernahmen für Holcim zurzeit nicht an erster Stelle.
Die Rivalen Cemex, HeidelbergCement und Lafarge hatten lange mit den Schulden aus milliardenschweren Zukäufen zu kämpfen, die sie zu Boomzeiten getätigt hatten. "Natürlich haben wir die Objekte, die andere erwarben, angeschaut und uns dann gewundert, wie sich diese Übernahmen rechnen sollen", sagt Schlatter.
Dass Holcim ein solides Triple-B-Rating wolle, habe "disziplinierende Wirkungen" für die Konzernfinanzierung. Angesichts der niedrigen Zinsen reduziert das Unternehmen seine kurzfristige Bankenfinanzierung und geht an den Kapitalmarkt. "Inzwischen erfolgt unsere Fremdfinanzierung zu zwei Dritteln über Anleihen und zu einem Drittel über Bankenkredite, vor der Krise war es umgekehrt", sagt Schlatter.
Wachstumsmöglichkeiten sieht der Manager vor allem in Indien. Holcim werde aber auch in Brasilien expandieren, wo 2014 die Fussball-Weltmeisterschaft stattfindet. "Bald wird ein entscheidungsreifes Projekt vorliegen", so der CFO.
stw/cc

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










???source_awp???