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Zürich (awp) - Der Schweizer Baumarkt ist gemäss Implenia-CEO Hanspeter Fässler mit Blick auf die Entwicklung der Volumen intakt. Dagegen habe sich die Problematik in Sachen Preise verschärft. "Auch in diesem Jahr werden wir deshalb wieder für ein gutes Ergebnis kämpfen müssen", sagte Fässler im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (FuW, Vorabdruck der Ausgabe vom 22. Juni). Konkret zum Implenia-Geschäftsgang konnte er keine Auskunft geben. Dazu sei es noch zu früh.
Das Produktionsvolumen in der Baubranche sei hoch, so Fässler weiter. Sowohl der Hoch- als auch der Tiefbau würden derzeit "sehr gut" laufen. "Ich sehe das nicht als einen kurzlebigen Boom, der bald wieder die Luft verliert. Die Bautätigkeit dürfte auf hohem Niveau stabil bleiben."
Im Tiefbau sei vor allem die öffentliche Hand als grosser Auftraggeber involviert. Im Wohnungsbau sei eine Abschwächung aufgrund des sehr niedrigen Leerwohnungsbestandes und der zum Teil starken Einwanderung nicht zu befürchten.
Generell rechnet Fässler im Wohnungsmarkt nicht mit dem Problem einer Immobilienblase. "Die Gefahr einer Blase gibt es nur in gewissen Zentren in den hohen Preissegmenten. Betroffen sind vor allem Genf und Zürich", so der Implenia-CEO weiter.
Der gewerblich-industrielle Bau habe derweil auf die Krise reagiert und sich rasch zurückgebildet. "Jetzt hat sich wieder eine Erholung ergeben, die allerdings stark auf einzelne grosse Projekte zurückgeht." Ein breites Wachstum sei da nicht zu erwarten.
Trotz der guten Baukonjunktur seien die Margen in der Branche schwach geblieben, sagte Fässler. Das sei auf die zu grossen Kapazitäten zurückzuführen. "Eine Besserung sehe ich derzeit nicht, eher im Gegenteil, der Preiskampf hat sich noch verschärft." Für Implenia heisse dies, dass Aufträge sehr selektiv akquiriert und die Kosten tief gehalten würden.
Wachstumsmöglichkeiten in der Schweiz gebe es für Implenia in der Projektentwicklung, wo mit der Übernahme der Sulzer-Immobilien ein wichtiger Schritt gelungen sei. Eine zweite Stossrichtung sei die Nachhaltigkeit. So werde für jedes Projekt eine Nachhaltigkeitsbewertung erstellt. Im Ausland will Implenia vorab im Tunnelbau wachsen. Allerdings gebe es aus Margensicht und aufgrund der hohen Einstiegskosten gewisse zusätzliche Risiken.
Für allfällige Akquisitionen gibt es bei Implenia gemäss Fässler genügend finanziellen Spielraum: "Wir prüfen weitere Objekte, auch im Bau. Bisher allerdings sind wir nicht zur Überzeugung gelangt, das richtige Objekt gefunden zu haben."
mk/cc

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