Navigation

PRESSE/Implenia-VRP: Haben rege Nachfrage potenzieller Investoren

Dieser Inhalt wurde am 01. April 2010 - 19:20 publiziert

Zürich (awp) - Die Implenia AG wertet das neu strukturierte Aktionariat nach dem Ausstieg der Beteiligungsgesellschaft Laxey Partners als stabil. "Gleichzeitig sind wir bestrebt, es noch zu verbreitern", sagte VRP Anton Affentranger gegenüber der "Finanz und Wirtschaft" (FuW, Vorabdruck vom 03.04). Implenia habe die eigenen Positionen auf rund 3% reduziert. "Wir haben eine rege Nachfrage potenzieller Aktionäre, die einsteigen wollen."
Am Baumarkt Schweiz habe sich an den strukturellen Problemen der Überkapazitäten und dem damit verbundenen Preisdruck nichts geändert, so Affentranger weiter. Dies werde in absehbarer Zeit so bleiben. In gewissen Bereichen des Marktes seien die Eintrittsbarrieren sehr tief. Der Immobilienmarkt Schweiz laufe nach wie vor sehr gut und sei gesund. Die Nachfrage sei vorhanden, insbesondere im Wohnungsbereich und in den grossen Agglomerationen. "Zudem ist der Verschuldungsgrad insgesamt vernünftig, und die Zinsen sind attraktiv."
Implenia habe Wachstumspotenzial, nicht nur in der Schweiz. Das Unternehmen werde zunächst die Rentabilität verbessern und eine Ausschüttungsquote von rund einem Drittel halten. "Wir streben jedoch nicht nach der Grösse der europäischen Baugiganten", sagte der VRP. Auch wolle Implenia ein eigenständiges Unternehmen bleiben, das mehr Wert generiere, als wenn es unselbständig wäre.
Mit Blick auf die Unternehmensziele erklärte Affentranger weiter, die Grenzen seien bezüglich der Margen-Entwicklung noch nicht erreicht. "Wir streben eine EBIT-Marge von 4 bis 4,5% an. Heute stehen wir bei rund 3%." Künftig wolle Implenia insbesondere das Geschäft vor dem eigentlichen Bau stärken, die Projektentwicklung.
Akquisitionen in strategischen Bereichen seien denkbar, wenn sich eine Opportunität ergebe. "Vorab in der Projektentwicklung oder im technischen Facility Management bestehen Möglichkeiten", sagte Affentranger. Im Bau selbst müssten es spezialisierte Unternehmen mit hohen Margen sein.
Die jüngst im Rahmen einer Nachfolgeregelung mehrheitlich an die indische Hindustan Construction Company (HCC) veräusserte Karl Steiner AG kam für Implenia demnach nicht in Betracht. "Wir haben uns das Unternehmen angesehen, Steiner ist ein wichtiger und respektabler Konkurrent. Wir beobachten den Markt, sind aber zum Schluss gekommen, dass eine Übernahme von Steiner nicht opportun gewesen wäre", so der VRP.
cc/rt

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?