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FRANKFURT (awp international) - Die Katastrophe in Japan könnte laut einem Pressebericht die Börsenpläne für die Container-Reederei Hapag-Lloyd ins Wanken bringen. Die endgültige Entscheidung sei auf kommende Woche vertagt worden, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitag) ohne Angabe von Quellen. Eigentlich hätten die Anteilseigner - Europas grösster Reisekonzern Tui und das Konsortium Albert Ballin - in dieser Woche den offiziellen Startschuss für den geplanten Gang aufs Parkett geben wollen.
Dem Bericht zufolge wollen die Anteilseigner abwarten, wie sich die Lage in Fernost weiterentwickelt und vor allem: wie der Kapitalmarkt reagiert. "In unseren Betrachtungen über den geeigneten Zeitpunkt für den Börsengang spielen die Ereignisse in Japan natürlich auch eine Rolle. Aber für ein abschliessendes Urteil ist es noch zu früh", sagte ein Tui-Sprecher der Zeitung.
Medienberichten zufolge sollte Hapag-Lloyd eigentlich Mitte April an die Börse gehen. Die Vorgespräche mit Analysten seien gut gelaufen, das Interesse an der Aktie sei gross, berichtet die "FAZ" unter Berufung auf Informationen aus dem Kapitalmarkt. An der nötigen Nachfrage werde es vermutlich nicht mangeln. Aber das unsichere Börsenumfeld könnte zu einem Bewertungsabschlag führen. Der Reisekonzern Tui will sich von seiner verbliebenen Beteiligung von 49,8 Prozent trennen, nachdem er die frühere Konzerntochter Hapag-Lloyd zu Beginn der Wirtschaftskrise nicht komplett losgeworden war.
Dem Verband Deutscher Reeder (VDR) zufolge hat die Japan-Katastrophe bislang kaum negative Folgen für die deutschen Schifffahrtsunternehmen. Gleichwohl seien die Reeder sehr besorgt, sagte VDR-Hauptgeschäftsführer Ralf Nagel der Zeitung. Sollte sich die radioaktive Strahlung weiter erhöhen und bis in die Region rund um Tokio reichen, würden dort sicherlich keine Schiffe mehr in die Häfen einfahren./stw/stb/wiz

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