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FRANKFURT (awp international) - Der Logistikkonzern Kühne & Nagel will vor allem in Brasilien, Indien und China wachsen. Der grösste Seefrachtspediteur der Welt hält an seiner Beteiligung an der Reederei Hapag-Lloyd fest, sagte Karl Gernandt, der Delegierte des Verwaltungsrats des Logistikkonzerns, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ, Ausgabe 22.09.). Seit Anfang 2009 gibt der Fünfzigjährige die strategische Richtung des grössten Seefrachtspediteurs der Welt vor. "Ich will die immense Kraft des Unternehmens nutzen und seine Ausrichtung verbreitern."
Am Freitag präsentiert sich das Unternehmen auf einem Investorentag. "Wir konnten mit als Erste von der Wiederbelebung des Welthandels profitieren. Daher erwarten wir 2010 einen prozentual zweistelligen Zuwachs in Leistung und Ergebnis." 2009 war der Reingewinn, bereinigt um eine Rückstellung für Kartellverfahren, um 14 Prozent eingebrochen.
Der Manager will das Transportangebot entlang der gesamten Prozesskette der Kunden ausweiten. Zweitens eine stärkere Präsenz in den Schwellenländern. Bei der Expansion in den Schwellenländern setzt Gernandt vor allem auf die sogenannten BIC-Staaten Brasilien, Indien und China. Seiner Einschätzung nach wird der Anteil am Welthandel, den die BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) untereinander bestreiten, von derzeit 12 bis 13 Prozent bis 2015 auf rund ein Viertel zunehmen. Zukäufe, die zuletzt vor allem Speditionen zu Land betrafen, sind für ihn zurzeit kein grosses Thema. "Wir haben keine Grossakquisitionen im Sinn, sondern können uns eher die Verstärkung durch 'local heroes' vorstellen."
Neben Kühne & Nagel redet Gernandt als Vertrauter des gebürtigen Hamburgers Kühne auch bei dessen privatem Engagement in der Reederei Hapag-Lloyd ein Wort mit. 2008 hatte der Wahl-Schweizer aus der Hansestadt als Teil eines Konsortiums den Verkauf des Traditionsunternehmens mit möglicher Standortverlagerung verhindert. Jetzt wird ein neuer Aktionärskreis gesucht, zumal der zweite Grossaktionär TUI nach einer Ausstiegsmöglichkeit sucht. Gernandt beschreibt die aktuelle Lage wie folgt: "Wir arbeiten auf eine Lösung mit drei Ankeraktionären hin. Herr Kühne wird dabei über seine Kühne Holding mit einer Minderheit beteiligt bleiben."/ep/mne/wiz

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