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LONDON (awp international) - Der deutsche Pharma- und Chemiekonzern Merck denkt über den Verkauf seines Verbrauchergeschäfts nach. Die Zukäufe, die für die Wettbewerbsfähigkeit der Sparte nötig wären, seien momentan zu teuer, sagte Unternehmenschef Karl-Ludwig Kley der "Financial Times" (FT/Montagausgabe). Daher sei ein Verkauf der Sparte nicht auszuschliessen. Unter anderem stellt die im Dax notierte Gesellschaft in ihrem Verbrauchergeschäft rezeptfreie Arzneien wie etwa das Schnupfenspray Nasivin her.
Sollte Merck sein Verbrauchergeschäft abstossen, dann würde in der Pharmasparte nur noch das Segment mit forschungsintensiven und patentgeschützten Präparaten verbleiben. Das Geschäft ist zwar margenstärker als das mit rezeptfreien Alltagsprodukten, aber auch risikoreicher. Das bekam Merck gerade erst zu spüren. Die für Hunderte Millionen Euro entwickelte Multiple-Sklerose-Pille Cladribin bekam die Zulassung in Europa nicht.
An dem Flüssigkristall-Geschäft - das zweite Standbein von Merck - hält Kley hingegen fest. Er schloss einen Verkauf aus. Flüssigkristalle werden in Flachbildschirmen, Handys und Notebooks eingesetzt. In seinem Chemiegeschäft bietet Merck Spezialprodukte für die Elektronik-, Farb-, Kosmetik-, Lebensmittel-, Pharma- und Biotech-Industrie./mne/jha/tw

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