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Zürich (awp) - Der CEO des Solarenenergie-Konzerns Meyer Burger Technology AG, Peter Pauli, sieht derzeit einen "enormen Auftragseingang" für sein Unternehmen. "Im Moment sind wir voll ausgelastet und haben die Kapazitäten noch einmal erhöht, damit wir liefern können", sagte Pauli in einem Interview mit der Handelszeitung (HaZ, Ausgabe vom 11.8.).
Meyer Burger habe während der Krise ihre Effizienz gesteigert, sagte Pauli: 2008, vor der Krise, habe das Unternehmen 12 Maschinen pro Woche gebaut. Anfang April 2010 sei der Ausstoss wieder bei 12 Maschinen pro Woche gelegen, allerdings mit einem um ein Drittel tieferen Personalbestand. Der derzeitige Ausstoss liege bei 20 Maschinen pro Woche.
Das Jahr 2010 werde für Meyer Burger "sicherlich solide, ja gut", prognostizierte Pauli. Sollten im zweiten Halbjahr allerdings 50 Grosskunden Verzögerungen ihrer Projekte melden, könne der Umsatz problemlos auch 50 Mio CHF tiefer liegen. Für das erste bis dritte Quartal 2011 erwartet Pauli wegen des derzeit hohen Auftragseingangs eine Stagnation der Geschäfte auf gutem Niveau. "Irgendwann gibt es keine Kunden mehr, die Maschinen bestellen können."
Im nächsten Jahr könnten die ersten Maschinen mit der Diamantdrahttechnologie umgerüstet werden, die Meyer Burger 2009 mit der Übernahme der Diamond Wire Technology akquiriert hatte, so Pauli. Die Prototypen stünden bereits bei den Kunden. Allerdings mache es die Einführung dieser Technik nötig, die gesamte Produktionskette auszurichten, was Zeit brauche.
tp/rt

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