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FRANKFURT (awp international) - Der Chef der US-Investmentbank Morgan Stanley , James Gorman, sieht beim schwächelnden Anleihengeschäft seines Instituts Licht am Ende des Tunnels. In ein bis zwei Jahren solle das Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren dort sein, wo er es haben wolle, sagte Gorman dem "Wall Street Journal Europe" (WSJE/Montag). Zuletzt habe sein Haus hier vor allem Probleme gehabt, da es im Vergleich zu anderen weltweit tätigen Investmentbanken ein anderes Geschäftsmodell im Devisenbereich hatte. Zudem habe sich die Bank zwischendurch aus dem kundenbezogenen Geschäft mit geringen Beträgen etwas zurückgezogen. Diese Strategie habe die Bank wieder geändert und fühle sich jetzt in dieser Nische wohl.
Wer kritisiere, Morgan Stanley könne nicht mit den anderen grossen weltweiten Investmentbanken wie Goldman Sachs und die Deutsche Bank mithalten, habe das Geschäftsmodell seiner Bank nicht verstanden, betonte Gorman, der seit Anfang 2010 an der Spitze von Morgan Stanley steht. Aktionäre interessiere nicht die absolute Grösse einer Bank, wichtiger sei ihnen der Ertrag, den sie zurückbekommen. Morgan Stanley hatte im dritten Quartal rote Zahlen geschrieben und konnte im Schlussquartal nur dank eines Anteilsverkaufs einen kleinen Gewinn ausweisen. Damit lieferte die Investmentbank das schwächste Quartalsergebnis aller Wall-Street-Grössen ab.
Insgesamt räumt Gorman bei Morgan Stanley noch einigen Handlungsbedarf ein. Die wichtigsten Teile seiner Strategie hätten noch einen steinigen Weg vor sich. Am Ende sei es aber egal, ob man sechs bis neun Monate hinter Plan sei, wenn als Ergebnis ein gut integrierter, grosser und zur Weltklasse gehörender Vermögensverwalter für wohlhabende Kunden stehe. "Dann interessiert mich nicht, dass manche Leute denken, wir hätten einen Kampf verloren."/ksb/zb/tw

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