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LONDON (awp international) - Der neue Chef des britischen Grossbank HSBC , Stuart Gulliver, plant einem Bericht zufolge einen radikalen Umbau des Instituts. Möglicherweise werde er dem Beispiel des Rivalen Barclays folgen, der in einem Drittel des Geschäfts Handlungsbedarf sieht, schrieb die "Financial Times" am Donnerstag unter Berufung auf das Umfeld von Gulliver. Aus einigen der 87 Ländern, in denen HSBC aktiv ist, werde sich die Bank verabschieden. Massgabe sei die Höhe der Profitabilität.
Der neue Chef wolle sich etwa in den USA auf das Firmenkundengeschäft konzentrieren. Das inzwischen wieder profitable US-Kreditkartengeschäft, das HSBC in der Krise grosse Verluste einbrachte, solle abgestossen werden. Welchen Umfang der Sparkurs haben soll, ist dem Blatt zufolge noch unklar. Ein Banker habe erklärt, dass ein Kostensenkungsprogramm im Umfang von einer Milliarde Pfund (1,13 Mrd Euro) in Grossbritannien bereits begonnen habe. Die genauen Pläne wolle die Bank am 11. Mai vorstellen, schrieb die Zeitung./enl/zb/tw

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