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Zürich (awp) - Für einen optimistischen Blick in die Zukunft reicht es bei Nobel Biocare noch nicht. Mit Blick auf das aktuelle Geschäftsjahr rechnet CEO Domenico Scala weiterhin mit einem negativen Ergebnis. "Den bisher akkumulierten Gap können wir bis Ende des Jahres nicht aufholen", sagte er einen Interview mit der "Handelszeitung" (HaZ, Ausgabe 01.09.10). Er hoffe, dass er sich verkleinert, substanziell werde das aber nicht sein.
Scala bestätigte seine bisherige Aussage, dass der Dentalimplantate-Hersteller in den nächsten neun bis zwölf Monaten zum Marktwachstum aufgeschlossen haben wird. Das Portfolio soll breiter aufgestellt werden, um nicht nur bei teuren Behandlungen stark zu sein. Nobel Biocare strebe eine Mengenausweitung an und erhofft sich daraus einen positiven Mixeffekt auf die Bruttomarge. An einer Änderung des Ländermix werde gearbeitet, das könne aber nicht sofort geschehen.
Vor zwei Jahren habe man sich auf den neuen Trend - die Digitalisierung des Arbeitsprozesses und damit die industrielle Fertigung von Zahnersatz - begonnen auszurichten. Die Umstellung brauche aber Zeit, die neuen Produkte seien erst in den letzten sechs Monaten auf den Markt gekommen. "Wir hätten das zwei Jahre früher machen sollen - wenn man alles gewusst hätte", so der CEO. Sollte aber die nächste Krise kommen, wäre Nobel Biocare mit dem neuen Portfolio deutlich besser aufgestellt.
Man dürfe sich nicht von einem Produkt abschrecken lassen, dass eine geringere Marge hat. "Entscheidend ist, dass man mit grösseren Mengen letztlich mehr Gewinn macht", so Scala. Und dies könne Nobel Biocare, weil der Prothetikmarkt mit rund 17 Mrd USD um ein Vielfaches grösser sei als der Implantatemarkt mit rund 3,5 Mrd USD.
Derzeit spiegele der Aktienkurs nicht das Potenzial des Unternehmens wieder, ist sich Scala sicher. "Bei Kunden und in der Fachwelt ist unser Imae deutlich besser als noch vor drei Jahren. Am Kapitalmarkt ist unser Image noch nicht dort, wo es sein sollte."
dr/ps

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