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Zürich (awp) - Der Dentalimplantat-Hersteller Nobel Biocare Holding AG müsse nicht nur im Premiumbereich präsent sein sondern auch im unteren Preissegment. Dies fordert Verwaltungsrats-Präsident Heino von Prondzynski im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (Vorabdruck Ausgabe vom 12.01.). Zudem räumt der VRP ein, dass bei der Markteinführung der Produktlinie Nobel Procera nicht alles optimal gelaufen sei. Auch habe in den vergangenen drei Jahren erst einmal das Management des Unternehmens auf- und ausgebaut werden müssen. "Es musste erst einmal ein funktionierendes Management in allen Ebenen auf- und ausgebaut werden", sagte er im Interview.
Hinsichtlich Produktportfolio erklärte Prondzynski, dass es grösstenteils auf den Premiumbereich ausgerichtet gewesen sei. Auch hätten Ergänzungen zum Produktsortiment gefehlt, ebenso die notwendigen Restrukturierungen. "Die Portfolioauswirkungen haben wir besonders in unseren grössten Märkten USA und Spanien gespürt, die von der Wirtschaftskrise hart getroffen wurden", so von Prondzynski. Die Herausforderung für Nobel Biocare sei, preislich differenzierte Angebote, nicht nur im Premiumbereich, zu offerieren. "Preisdifferenzierungen in das untere Segment werden bei grösser werdenden Volumen und einer breiteren Kundenbasis immer wichtiger. Dieser Trend betrifft die gesamte Branche."
Die Produktlinie Nobel Procera sei bei der Lancierung noch nicht optimal ausgestattet gewesen. "Der Scanner hatte nicht die versprochenen Features, die Software war nicht optimal, und auch die Verbrauchsmaterialien waren unvollständig", so der VRP. Nach den Korrekturen sei das Produkt heute "mehr als kompetitiv". So wie Vorjahr seien 2010 wohl zwischen 500 und 600 Scannern verkauft worden.
"Damit haben wir eine gute Basis im Feld, und wir können nun mit den Verbrauchsmaterialien wachsen. 2010 sind über 300 neue Procera-Produkte in den Markt gekommen. Durch Partnerschaften haben wir uns zudem den Zugang zu weiteren Materialien geöffnet und so unseren adressierbaren Markt auf 6 Mrd USD fast verdoppelt", so der VRP. Bis zum Erreichen von entsprechenden Skalensprüngen bei den Mengen bleibe dieser Bereich aber sicherlich weniger attraktiv als das klassische Implantatgeschäft.
Im weiteren sieht Prondzynski für die Medtech-Branche steigende regulatorische Anforderungen. So könnte u.a. in den USA die Zeit bis zur Produktzulassung (510k-Zulassung) auf 18-24 Monate steigen, von bisher zwölf Monaten.
rt/mk

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