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Zürich (awp) - Der grösste japanische Pharmakonzern Takeda soll ein Interesse an der Übernahme von Nycomed haben. Gemäss Informationen von drei mit der Situation gut vertrauten Personen sollen Takeda und das Schweizer Pharma-Unternehmen fortgeschrittene Verhandlungen führen, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg.
Ein Abschluss könnte bereits nächste Woche erfolgen, heisst es weiter. Ein Übernahmepreis von 8 Mrd EUR sei bereits diskutiert worden, Nycomed könnte mehr als 10 Mrd fordern.
Gegenüber AWP wollte ein Nycomed-Sprecher keine Stellung nehmen: "Wir kommentieren Marktgerüchte grundsätzlich nicht." Auch von Seiten Takeda war keine Stellungnahme zu erhalten, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg schreibt.
Nycomed ist ein privat gehaltenes, in Zürich domiziliertes Unternehmen. Am Pharma-Unternehmen beteiligt sind gemäss Webseite Nordic Capital mit 41,2%, DLJ Merchant Banking (25,6%), Coller International Partners (9,7%) und Avista (8,9%) sowie weitere Investoren (14,6%).
Nycomed erzielte im Geschäftsjahr 2010 einen Nettoumsatz von 3,17 Mrd EUR, einen Bruttogewinn von 2,18 Mrd. Auf EBIT-Ebene resultierte ein Verlust von 44,2 Mio, was hauptsächlich auf den gesunkenen Bruttogewinn, die höheren Investitionen in neue Tochtergesellschaften und die Einführung des Medikamentes Daxas/Roflumilast bei Asthma bzw. Raucherhusten zurückzuführen war. Der EBITDA belief sich auf 774,9 Mio. Ende 2010 wurden 12'500 Mitarbeiter beschäftigt.
Takeda erzielte im Rechnungsjahr 2010 einen Nettoumsatz von 1'419 Bio JPY, ein Betriebsergebnis von 357 Bio und ein Reinergebnis von 248 Bio.
rt/cf

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