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Davos/Bern (awp/sda) - Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann wünscht sich einen EU-Beitritt der Schweiz. Dies würde Österreichs Position stärken, gemeinsam könnten die beiden Länder viele Fragen vorantreiben, sagte er in einem Interview mit der Zeitung "Der Sonntag" (Ausgabe 301.1).
Faymann verhandelt derzeit mit Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey über ein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA). "Klar ist, dass wir Instrumente brauchen, um die Steuerflucht zu unterbinden", sagte er am Weltwirtschaftsforum WEF in Davos weiter. Das sei unter anderem auch das Ziel des DBA.
Bei den Verhandlungen laufe es wahrscheinlich auf eine Abgeltungssteuer hinaus, sagte Faymann: "Die Idee mit der Abgeltungssteuer wird von der Schweiz gegenüber Deutschland verfolgt, und Ihr Land ist auch offen für eine solche Lösung gegenüber Österreich." Dies habe ihm Calmy-Rey versichert.
Weiter verteidigte Faymann den Euro. Für Österreich bringe die Einheitswährung viele Vorteile. Auch die Schweiz profitiere von der Stabilität, welche die Währung dem ganzen Kontinent bringt.
Faymann erwartet, dass sich die Schweiz an Rettungsmassnahmen des Internationalen Währungsfonds (IWF) beteiligt: "Generell habe ich die Erwartung, dass die Lasten eines gemeinsamen Europas auch gemeinsam getragen werden müssen - und nicht bloss von wenigen Ländern." Das werde auch von Österreich erwartet.
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