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Zürich (awp) - Die Orell Füssli Holding AG (OF) will möglicherweise Zukäufe tätigen, um zurück auf den Wachstumspfad zu gelangen. Allerdings, so der neue Konzernchef Michel Kunz zur "SonntagsZeitung" (Ausgabe 1.8.): "Ob und in welchen Bereichen wir akquirieren werden, ist noch in Diskussion. Ein Zukauf muss passen und zu verkraften sein."
Neben dem Ausbau der bestehenden Geschäfte sei auch eine "neue, affine Geschäftstätigkeit" denkbar, sagte der frühere Post-Chef. Der Sektor sollte dabei einen Bezug zu Atlantic Zeiser haben. "Mindestens die Kundensegmente sollten sich überschneiden, damit der internationale Vertrieb gemeinsam genutzt werden kann." Atlantic Zeiser habe in der Krise zwar gelitten, der Auftragsbestand habe in den letzten Monaten aber wieder zugenommen, sodass OF die Kurzarbeit habe reduzieren können.
Der Sicherheitsdruck für Geldnoten, bei welchem letztes Jahr der Umsatz markant zurück ging, ist offenbar kein grösseres Problemfeld. Der Rückgang sei eine Ausnahme gewesen, weil der Druck der neuen Schweizer Banknote verschoben worden sei, so Kunz. "Jetzt laufen aber Testdrucke, nach Plan sollten wir nächstes Jahr mit der Produktion beginnen können."
Das Wachstum sei wegen der Infrastruktur aber eingeschränkt. Heute drucke OF 800 Mio Noten im Jahr. Mit Optimierungen könnten es etwa eine Milliarde Noten sein. "Um weiter auszubauen, müssten wir eine neue Druckerei bauen oder kaufen. Dies verlangt massive Investitionen und steht derzeit nicht zur Diskussion", sagte Kunz.
Beim Buchhandel sieht Kunz vor allem "externe Faktoren", die das Geschäft schwierig machen. "Der Buchhandel wird aus städtischen Toplagen verdrängt, weil die internationalen Modeketten bereit sind, jeden Preis zu bezahlen." Wenn die langjährigen Mietverträge erneuert werden müssten, könne es deshalb zur Verdoppelung der Kosten kommen. Dem entgegen liefen sinkende Preise und weniger verkaufte Bücher.
OF überlegt sich ausserdem, das Filialnetz weiterzuentwickeln und den Kundenbedürfnissen anzupassen. "So überlegen wir uns, das Sortiment auszuweiten, um den Umsatz zu halten", sagte Kunz. Beispielsweise Papeterie-, Spiel- oder Schulartikel kämen dabei infrage.
uh

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