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Zürich (awp) - Das Bündner Stromunternehmen Repower bestätigt den bisherigen finanziellen Ausblick für das Geschäftsjahr 2011. "Wir halten an der Prognose fest, wonach Betriebsergebnis und Gewinn leicht unter Vorjahr liegen werden", sagte CEO Kurt Bobst im Interview mit der Zeitung "Finanz und Wirtschaft" (FuW, Ausgabe 25. Juni).
Die Euroschwäche sei derzeit eine grosse Herausforderung, so Bobst weiter. "Als Antwort kontrollieren wir zum einen die Kosten sehr straff. Dennoch bleibt das Problem, dass die Marge sinkt für den Strom, den wir in der Schweiz produzieren und in Euro verkaufen. Immerhin können wir einen Teil der Marge schützen, indem wir am internationalen Strommarkt Opportunitäten nutzen", erklärte der Repower-CEO.
Im Handelsgeschäft spiegelten sich die Ereignisse in der arabischen Welt und Japan wider, sagte Bobst. Repower sei 2011 in einem äusserst anspruchsvollen Umfeld gut gestartet. "Viele Handelspartner sind verunsichert durch Ereignisse wie beispielsweise das Unglück in Fukushima und die Unruhen in Nordafrika. Wir steuern im Handel durch hohe Wogen", betonte er.
Strategisch sieht sich das Unternehmen angesichts des geplanten Atomausstiegs in der Schweiz auf Kurs. "Wir haben ein gemischtes Produktionsportfolio mit dem Schwerpunkt Wasserkraft in der Schweiz sowie Gaskraftwerken und erneuerbarer Energie im Ausland. Künftig wollen wir Handel und Vertrieb noch stärker als bislang durch Eigenproduktion unterlegen", so der CEO. Mit der technischen und der geografischen Diversifikation der Energiegewinnung liege Repower richtig. "Auch nach der Energiewende werden Grundlastkraftwerke, die mit Gas oder Kohle arbeiten, benötigt."
Mit Blick auf die Dividende hiess es, wenn das Unternehmen wie erwartet knapp unter Vorjahr abschliesse, werde der Verwaltungsrat voraussichtlich auch eine ähnliche Dividende beantragen wie für das vergangene Jahr. Prinzipiell sehe die Ausschüttungspolitik vor, 30 bis 35% des Gewinns als Dividende auszuzahlen.
cc

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