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MOSKAU (awp international) - Russland muss wegen schwerer Ernteeinbussen infolge der Jahrhundert-Brände und Dürre nach Medienberichten erstmals seit elf Jahren wieder in grossem Stil Getreide importieren. Demnach werde das grösste Land der Erde fünf Millionen Tonnen einführen, berichtete die Zeitung "Wedomosti" am Donnerstag unter Berufung auf Agrarexperten. Lieferant sei vor allem das zentralasiatische Land Kasachstan.
Russland hatte seine Ernteprognose mehrfach nach unten korrigiert - auf zuletzt mehr als 60 Millionen Tonnen. Weil das Riesenreich seinen Eigenbedarf von mehr als 76 Millionen Tonnen damit nicht decken kann, gilt zudem ein Exportverbot für Getreide. Im vergangenen Jahr hatte Russland noch 97 Millionen Tonnen Getreide eingefahren und 20 Millionen Tonnen ins Ausland verkauft. Allerdings hatte Regierungschef Wladimir Putin zum 15. August ein Exportverbot verhängt, das bis 31. Dezember gilt.
Bisher haben die Agrarproduzenten in Russland nach offiziellen Angaben 40 Millionen Tonnen Getreide geerntet. Zwar hat das Land Reserven von mehr als 20 Millionen Tonnen. Allerdings gehen Experten davon aus, dass Russland etwa auch Gerste für die Bierproduktion zukaufen muss, wie die Zeitung "The Moscow Times" berichtete. Russland musste vor allem zu Sowjetzeiten Getreide importieren, weil es den Eigenbedarf nicht decken konnte./mau/DP/tw

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