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ESSEN (awp international) - Der Stromkonzern RWE wird laut einem Zeitungsbericht seine Ergebnisprognosen deutlich nach unten reduzieren müssen. Ursache dafür seien dauerhaft niedrigere Stromerlöse sowie neue Belastungen aus dem Atomkompromiss mit der Bundesregierung, berichten die Zeitungen der WAZ-Gruppe (Samstag). Insgesamt rechnet das Unternehmen nach Informationen aus dem Umfeld des Vorstandes derzeit für 2011 mit einer Verringerung der Gewinne um etwa 1,5 Milliarden Euro. RWE wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren.
Anders als angenommen lägen die Preise für Stromlieferverträge im kommenden Jahr im Schnitt weit unter 60 Euro, heisst es in dem Bericht. Das Handelsjahr sei so gut wie abgeschlossen - das bedeutet, RWE könne schon jetzt absehen, dass die erwarteten Erlöse und damit die prognostizierten Gewinne kaum erreicht werden. Wie dpa erfuhr, sind für das nächste Jahr bereits 70 Prozent der Strommengen zu Preisen von durchschnittlich 60 Euro verkauft.
Dem Bericht zufolge sollen Effekte aus dem Atomkompromiss den Gewinn mit bis zu 800 Millionen Euro drücken. Nach bisherigen RWE- Annahmen befürchtet das Unternehmen einen um 500 Millionen Euro schrumpfenden Gewinn aufgrund der Brennelementesteuer. RWE-Chef Jürgen Grossmann habe bereits bei einer internen Managerkonferenz in den Niederlanden angekündigt, dass härtere Zeiten bevorstehen, berichten die Zeitungen. Gleichzeitig hiess es aber auch, die negativen Einflüsse könnten zum Teil durch überdurchschnittliche Gewinne in anderen Bereichen ausgeglichen werden. So laufe das Geschäft mit den Netzen erfreulich stabil. Zudem erhole sich das Öl- und Gasgeschäft im Konzernteil RWE DEA schneller als geplant.
wd/DP/stk

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