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Zürich (awp) - Die Schweiz liefert weniger Kontodaten von UBS-Kunden an die USA als erwartet. Die Eidgenossenschaft werde die Kontodaten von "nur" 4'200 amerikanischen UBS-Kunden an die USA liefern - und nicht wie erwartet von 4'450, schreibt der "Sonntag" (Ausgabe 22.8.).
Die Schweiz habe den USA im Staatsvertrag lediglich zugesichert, bis zum Stichtag am 26. August 4'450 Kundendossiers zu überprüfen - nicht aber auszuhändigen. Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) ist nun bei der Überprüfung der Dossiers gemäss Sonntag zum Schluss gekommen, dass in 236 Fällen die Voraussetzungen nicht erfüllt sind, um die Kundendaten an die USA auszuliefern.
Die Grössenordnung dieser Zahl bestätigte Mario Tuor, Sprecher des für den USA-UBS-Deal zuständigen Staatssekretariats für internationale Finanzfragen, gegenüber der Zeitung. Von Seiten der USA seien deshalb aber keine Probleme zu erwarten.
Ein Nachspiel könnte die Geschichte aber für die UBS haben. Die UBS habe voreilig zu viele Dossiers herausgegeben - vor allem auch von solchen Kunden, die die Kriterien des Staatsvertrages gar nicht erfüllen, kritisiert Rechtsanwalt Andreas Rüd, der amerikanische UBS-Kunden vertritt. Diese Kunden seien Opfer einer Bankgeheimnisverletzung geworden und müssten von der UBS entschädigt werden, fordert er.
pf

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