Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Zürich (awp) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) befindet sich nach Darstellung von Direktoriumsmitglied Jean-Pierre Danthine in einer schwierigen Situation. "Wir befinden uns in der Tat in einem Dilemma. Für die Gesamtwirtschaft sind die monetären Bedingungen im Moment zwar angemessen. Wenn wir uns aber nur auf den Immobilienmarkt beziehungsweise auf die Binnenwirtschaft konzentrieren könnten, dann würden wir sicher eine Zinserhöhung vollziehen", sagte Danthine im Interview mit der deutschen "Börsen-Zeitung" (Ausgabe: Mittwoch 6.4.)
Aussenwirtschaft und Binnenwirtschaft befinden sich nach Darstellung von Danthine in einer sehr unterschiedlichen Lage. Der sehr starke Franken treffe vor allem die Aussenwirtschaft. Demgegenüber sei die Binnenwirtschaft teilweise völlig immun gegen die Wechselkurssituation und profitiere darüber hinaus von den sehr tiefen Zinsen. "Diese ungleichen Bedingungen für die Aussen- und die Binnenwirtschaft schränken unseren geldpolitischen Spielraum ein."
Hinsichtlich einer möglichen Zinserhöhung meinte Danthine, dass der Allgemeinzustand der Weltwirtschaft und der sehr starke Franken die SNB zu einer "weiterhin sehr vorsichtigen Geldpolitik" veranlassten. Zwar blieben die Konjunkturprognosen ziemlich günstig, "doch für das laufende Jahr haben wir, wie Sie wissen, eben erst eine gewisse Wachstumsverlangsamung vorausgesagt". Die Wirtschaft befindet sich also sozusagen "im Bremsmodus und nicht mehr im Beschleunigungsmodus."
ps/rt

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










???source_awp???