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Zürich (awp) - Der CEO des Zahnimplantatherstellers Straumann rechnet weiterhin erst in zwei Jahren wieder mit einem zweistelligen Marktwachstum. "Nach unseren Erwartungen wird der Markt in diesem Jahr stabil bleiben oder nur im tiefen einstelligen Bereich wachsen", sagte CEO Beat Spalinger in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (Vorabdruck der Ausgabe vom 04.08.). Danach sei mit einer langsamen Entwicklung von ein bis zwei Jahren mit einstelligem Wachstum zu rechnen. "Erst für 2012 halte ich zweistelliges Wachstum wieder für möglich", wiederholte der CEO früher gemachte Angaben.
Die Zahnimplantatindustrie werde den Aufschwung mit Verzögerung spüren, sagte der CEO weiter. Dies liege vor allem an den grösseren Zahnbehandlungen, die in der Krise am ehesten verschoben worden seien. "Auch wenn die Wirtschaft wieder anzieht, dauert es nach unserer Einschätzung sechs bis zwölf Monate, bis sich Patienten überhaupt wieder entschliessen, für solche Behandlungen mehrere tausend Franken auszugeben", so Spalinger. "Bis die entsprechenden Implantate verkauft werden, vergehen noch einmal weitere drei bis sechs Monate."
Zur Performance von Straumann während der Krise sagte der CEO, die Organisation habe sehr schnell von einem Wachstums- auf ein Krisenverhalten umstellen können. "Die Krise war zudem rückblickend der beste Beweis, dass ein Premiumanbieter wie Straumann auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten seine Preise halten kann", sagte Spalinger.
Des weitern sagte der CEO, dass in der Zahnimplantatindustrie mit Innovationen weiterhin Geld verdient werden könne. "Von Commodity sind Dentalimplantate weit entfernt", so Spalinger. "Für echte Innovationen, die Mehrwert generieren, wird auch in der Krise ein Aufpreis gezahlt."
Den Abstand zum Konkurrenten Nobel Biocare betreffend sagte der CEO: "Wir schätzen, dass unser Implantatumsatz im ersten Quartal höher war."
ch

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