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Winterthur (awp/sda) - Der Industriekonzern Sulzer will auch nach Verkauf des Firmenareals in Winterthur an seinem traditionellen Standort festhalten. "Wir sind seit gut 175 Jahren in Winterthur, das wirft man nicht so einfach weg", sagte Sulzer Chef Ton Büchner im Interview mit der Zeitung "Sonntag" (Ausgabe, 12.09.).
Zwar sei der Konzern nicht mehr so eng mit der Stadt verknüpft wie früher. "Aber das heisst nicht, dass wir jetzt das Herz für Winterthur verloren haben. Wir sind glücklich hier, und ich sehe keinen Grund, den Hauptsitz zu verlegen", sagte Büchner weiter.
Vergangene Woche hatte Sulzer für rund 82 Mio CHF das Liegenschaften- und Immobilienportfolio, das schweizweit 400'000 Quadratmeter Land umfasst, an den Baukonzern Implenia verkauft. Damit ist auch das Sulzer-Areal mit 230'000 Quadratmeter Land in der Nähe des Stadtzentrums Winterthur und im Entwicklungsgebiet Neuhegi/Grüze nicht mehr im Eigentum des Konzerns.
Sulzer habe verkauft, weil die Fläche nicht mehr für die Produktion gebraucht werde, so Büchner. Doch dass das Geld in Zukäufe fliessen könnte, schliesst er nicht aus. "Für uns ist momentan alles möglich: Zukäufe unter 50 Mio, zwischen 50 und 200 Mio und auch solche über 200 Mio". Dabei richtet Sulzer den Blick vor allem auf die Schwellenländer. Im Moment könne Sulzer für Zukäufe rund eine Milliarde Franken einsetzen.
Ein erneuter Einbruch der Weltwirtschaft, ein sogenannter Double Dip, sei derzeit nicht erkennbar, so Büchner. Die Aufträge in den konjunkturabhängigen Märkten wie der Auto- und Papierindustrie seien sehr schnell wieder angestiegen und hätten sich nun stabilisiert. Im Pumpengeschäft spürt Büchner von Seiten der Ölindustrie Preisdruck.
Ein Zusammengehen mit OC Oerlikon macht für den Sulzer-CEO immer noch strategisch wenig Sinn. Wäre die Beschichtungssparte von Oerlikon zum Verkauf ausgeschrieben, wäre dies für Sulzer "sicher etwas Interessantes". "Aber soviel ich weiss ist dies nicht der Fall", so Büchner.
mk/ra

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