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Zürich (awp) - Der neue Sunrise-CEO Oliver Steil sieht sein Unternehmen trotz der gescheiterten Fusion mit dem Wettbewerber Orange in einer aussichtsreichen Position. "Wir erwirtschaften Gewinne und investieren diese umgehend ins Geschäft", erklärte Steil in einem Interview mit der "Handelszeitung" (HaZ, Ausgabe 21.7.). In den nächsten fünf Jahren wolle Sunrise 1 Mrd CHF ins Netz investieren.
Die Gesellschaft sei sehr schlank aufgestellt und habe kurze Entscheidungswege. Grosse Sparrunden stünden vor diesem Hintergrund nicht an, so Steil. Der neue Sunrise-Chef rechnet auch künftig mit weiter sinkenden Preisen. "Die Preise von Sunrise liegen im europäischen Mittelfeld, nicht darüber. Und ich gehe davon aus, dass wir auch weiterhin jedes Jahr moderate Preissenkungen von rund 5% haben werden", so seine Einschätzung.
Als sein wichtigstes Anliegen bezeichnet Steil den diskriminierungsfreien Zugang zur Festnetzinfrastruktur. "Der Preis für die Letzte Meile ist immer noch relativ hoch. Als Angreifer haben wir dadurch eine schwierige Startposition. Und in der Nachfolgetechnologie, bei den Glasfasern, wird das weitergehen."
Zum jetzigen Zeitpunkt erwartet Steil keinen Verkauf seines Unternehmens durch den dänischen Mutterkonzern TDC. "Einen Verkauf von Sunrise an Dritte sehe ich eher nicht." Deshalb müsse Sunrise jetzt in erster Linie einen guten Job machen. "Denn die Performance von Sunrise ist für die Bewertung von TDC wichtig," so Steil. Nicht ausschliessen möchte er einen Börsengang: "Die Investoren halten sich sicher alle Möglichkeiten offen. Von konkreten Plänen weiss ich allerdings nichts."
gab/uh

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