Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Zürich (awp) - Die Swatch Group SA sieht sich auch nach dem starken Umsatzanstieg im Jahr 2010 weiterhin auf dem Wachstumskurs. "Wir werden im Januar umsatzmässig erneut zweistellig wachsen, in Lokalwährungen gerechnet", erklärte Swatch-CEO Nick Hayek in der "NZZ am Sonntag" (Ausgabe; 23.01.). Selbst in Nordamerika hätten die Verkäufe wieder angezogen.
Zugpferd im Konzern ist die Marke Omega. Omega habe gute Chancen, in relativ kurzer Zeit einen Jahresumsatz von 3 Mrd CHF zu erreichen, so Hayek weiter. Auch die Marke Longines werde in ein zwei Jahren die Umsatzmilliarde überschreiten. "Wenn wir den Gesamtkonzern betrachten, werden wir alleine bei den Uhren in zwei bis drei Jahren über 10 Mrd Umsatz erreichen." Rechne man die Produktion und die elektronischen Systeme dazu, steige der Umsatz auf 11 bis 12 Mrd CHF an. Im vergangenen Jahr erreichte die Swatch Group mit einem Umsatz von 6,44 Mrd CHF einen neuen Rekord.
Auch punkto Gewinn peilt Hayek eine neue Bestmarke an: "Wir gehen davon aus, beim Reingewinn die Grenze von einer Milliarde Franken zu knacken. Wir sind guten Mutes, dieses Ziel zu erreichen."
Wie die "Sonntagszeitung" (Ausgabe; 23.01.) berichtet, plant Swatch nach langem Zuwarten, die Preise für Uhren zu erhöhen, um Währungsverluste auszugleichen. "Wir werden sicher bei gewissen Marken die Preise anpassen, wir müssen es tun", so Hayek. Ein treibender Faktor sei auch das teurere Gold für Gehäuse.
Die Preise würden zuerst in Europa und in den USA erhöht, heisst es im Bericht weiter. Innerhalb der Preispyramide seien die Anpassungen von der Marke Longines opportun. In den obersten Preissegmenten - Bréguet und Blancpain - hat die Gruppe die grösste Preisbildungsmacht. Für die Marke Swatch dürfte sich hingegen nicht viel ändern, da sie sich in einem hart umkämpften Massenmarkt bewege.
Konkurrenten wie Rolex oder Richemont hätten bereits ihre Preise differenziert, so der SoZ-Bericht weiter. Die boomende Richemont-Marke IWC hat gemäss Markenchef Georges Kern die Preise je nach Region zwischen 5 und 10% erhöht. Aber auch bei Cartier sei es zu Preiserhöhungen von bis zu 10% gekommen.
mk

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???