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TORRANCE (awp international) - Toyota scheint die Probleme mit klemmenden Gaspedalen langsam in den Griff zu bekommen. Gemeinsam mit dem Zulieferer CTS sei die Form der Pedale überarbeitet worden, teilte Toyota USA am Donnerstag am Firmensitz im kalifornischen Torrance mit. Die Produktion der neuen Teile laufe auf Hochtouren. Die amerikanischen Fabriken des japanischen Autoherstellers sind dringend auf die Pedale angewiesen, um die Produktion aufrechtzuerhalten. Gemeinsam mit CTS arbeite Toyota auch an einer schnellen Lösung für die bereits verbauten Pedale. Die US-Behörde für Verkehrssicherheit muss den Reparaturvorschlag noch abnehmen. Laut "Wall Street Journal" könnte die Freigabe schon in den kommenden Tagen erfolgen.
Die Händler dürften innerhalb der kommenden zwei Wochen mit den Reparatur-Sets für ihre Kunden rechnen, schrieb die Zeitung weiter. 2,3 Millionen Fahrzeuge alleine in den USA sind von dem Defekt betroffen, bei dem das Gaspedal schlimmstenfalls in der gedrückten Stellung hängen bleibt. Auch in Europa und neuerdings China zeichnet sich eine Rückrufaktion ab.
Der Chef des Zulieferers CTS, Vinod Khilnani, wies am Donnerstag nochmals jegliche Mitschuld an den Problemen zurück, die sich zu einer ernsten Bedrohung für Toyota entwickeln. Die Teile seien nach den Vorgaben des japanischen Autoherstellers gefertigt worden. Toyota hat einen Verkaufsstopp über die betroffenen Modelle verhängt, darunter viele Bestseller. Toyotas Image ist ohnehin schwer angeschlagen: Der Konzern musste am Mittwoch eine frühere Rückrufaktion auf weitere 1,1 Millionen Fahrzeuge ausweiten. Fussmatten drohen sich derart mit den Pedalen zu verkeilen, dass der Wagen unkontrolliert beschleunigt. Wegen des Defekts hatte Toyota bereits im vergangenen Jahr 4,2 Millionen Autos zurückgerufen.
das/DP/edh

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