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Zürich (awp) - In den USA ist der ehemalige UBS-Banker Renzo Gadola einem Medienbericht zufolge freigelassen worden und in die Schweiz zurückgekehrt. Gadola sei im Zusammenhang mit Beihilfe zur Steuerhinterziehung von US-Offshore-Kunden acht Monate lang in den USA festgehalten worden, schreibt "20 Minuten" am Dienstag in der Online-Ausgabe.
Dem Bericht zufolge dürfte die plötzliche Freilassung Gadolas auf einen neuen bevorstehenden Deal zwischen der Schweiz und den USA in Sachen Steuerhinterziehung hindeuten. Denn nach der UBS stünden diesmal gleich mehrere Banken im Fokus der US-Justiz.
So soll mit einem neuen Abkommen der Bankgeheimnisstreit endgültig beigelegt werden, schreibt "20 Minuten" weiter. Dafür dürfte die Schweiz nochmals Namen und Kontodaten von US-Kunden der betroffen Schweizer Banken offenlegen. Dazu sollen unter dem Terminus "Schwere Steuerhinterziehung" die Daten derjenigen Personen ausgeliefert werden, die auf ihren Undeklarierten Vermögen in den letzten drei Jahren mindestens 100'000 CHF Ertrag erwirtschaftet haben.
Dabei dürften bei der Berechnung des Betrages auch rund 50% aus "theoretischen" Kursgewinnen bestehen, schreibt die Zeitung weiter. Damit dürfte sich der Kreis der betroffenen Personen deutlich ausdehnen, was den Vertrag für die USA schmackhaft machen soll. Im Gegenzug würden alle Untersuchungen gegen Schweizer Banken eingestellt werden, nachdem diese beim Eingehen des sogenannten Globaldeals eine Busse entrichtet hätten.
Für den baldigen Beschluss des Abkommens spreche auch die bevorstehende Freilassung des CS-Bankers und ehemaligen UBS-Kundenberaters Christos Bagios, welcher lange Zeit mit Gadola zusammengearbeitet habe. Dieser werde ebenfalls bald freikommen, schreibt "20 Minuten" unter Berufung auf "Schweizer Banker".
dl/cc

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