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MÜNCHEN/ERLANGEN (awp international) - Der Elektrokonzern Siemens will seine Hörgerätesparte Medienberichten zufolge zunächst doch nicht verkaufen. Grund sei, dass die Angebote für die hochprofitable Erlanger Tochter nicht attraktiv genug gewesen seien. Nach Informationen des "Handelsblatts" (Dienstag) lagen die Angebote im Schnitt bei etwa 1,5 Milliarden Euro, das höchste soll 1,8 Milliarden Euro betragen haben. Das Thema sei erst einmal zu den Akten gelegt, zitiert die "Financial Times Deutschland" Unternehmenskreise. Der Konzern wollte mit dem Verkauf mehr als zwei Milliarden Euro erlösen.
Siemens kommentierte die Berichte nicht. Seit Monaten wird über Verkaufspläne des Konzerns spekuliert. Allein am Standort Erlangen sind knapp 600 Beschäftigte der Siemens Audiologische Technik GmbH (SAT) betroffen. Gewerkschaft und Betriebsrat protestieren gegen die Pläne. Der Erlanger IG Metall-Chef Wolfgang Niclas sagte dem Bayerischen Rundfunk, das Thema Verkauf bleibe in der Schwebe.
TRENNUNG WEITER ZIEL
Auch nach der Absage bleibe eine Trennung von der Sparte mit rund 4.000 Beschäftigten weiter das Ziel, heisst es auch in den Berichten. Zunächst wolle Siemens aber in die Tochter investieren. Als Chef der SAT kehrt unterdessen Roger Radke nach Erlangen zurück, der bereits von 2000 bis 2004 als Geschäftsführer tätig war. Er löst Stefan Schaller ab. Radke solle für eine weitere Stärkung des globalen Geschäfts mit Hörsystemen sorgen, teilte Siemens am Dienstag mit.
Die Hörgeräte gehören zwar zur Medizintechnik-Sparte und damit zu einem strategisch wichtigen Bereich des Konzerns. Sie sind aber zugleich eines der letzten verbliebenen Endverbrauchergeschäfte des Konzerns./sm/sbr/DP/stb

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