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PRESSE/ZKB-CEO: Private Banking wächst - EK-Renditeziel gesenkt

Dieser Inhalt wurde am 24. Januar 2011 - 06:33 publiziert

Zürich (awp) - Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat mit den Private-Banking-Aktivitäten weiter zugelegt. "2008 und 2009 haben wir rund 26 Mrd CHF Netto-Neugelder gewonnen. Im vergangenen Jahr waren es über 10 Mrd CHF", erklärte ZKB-CEO Martin Scholl im Interview mit der "Sonntagszeitung" (SoZ; Ausgabe vom 23.01.).
Die Bank wolle sich im Private Banking noch stärker etablieren, so Scholl weiter. Das Anlage- und Vermögensverwaltungsgeschäft soll generell forciert und das Handelsgeschäft breiter abgestützt werden. Für das Jahr 2011 habe sich die ZKB für das Private Banking ambitiöse Ziele gesetzt. Die Netto-Neugelder sollen dann bei rund 10 Mrd CHF liegen.
Betreffend Eigenkapitalrendite hat die ZKB die Zielsetzung gesenkt. Neu liege das Renditezielband bei 9 bis 12% nachdem die Bank in den Vorjahren von 10 bis 13% ausgegangen sei. "Wir haben es in der Tendenz mit steigenden Eigenmittelanforderungen und einem Druck auf die Rendite einer Vielzahl von Bankgeschäften zu tun", begründet Scholl diesen Schritt.
Die ZKB sucht weiterhin einen Käufer für die 20%-Beteiligung am Technologiekonzern Ascom. Der Moment werde kommen, in dem sich die ZKB von ihrem Ascom-Aktienpaket trenne, so Scholl. "Wir sind keine industrielle, sondern eine Finanzinvestorin." Zu möglichen Verkaufsgesprächen wollte er sich nicht äussern. Man werde aber nichts tun, was dem Unternehmen schaden könnte.
mk

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