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Zürich (awp) - Die Zürcher Kantonalbank (ZKB), der grösste Player unter den Kantonalbanken, sieht sich weiterhin auf Kurs. 2010 konnte das Institut 12 Mrd CHF Neugelder akquirieren. Das Institut rechnet auch weiterhin mit Neukunden und gibt sich zuversichtlich. "Wir sind ... sehr erfolgreich und sehen keinen Grund, warum wir nicht die Nummer eins im Private Banking in Zürich werden sollten", erklärte CEO Martin Scholl im Gespräch mit der Handelszeitung (Ausgabe vom 21.4.).
Weiter hält die Bank an ihrem Ausblick für 2011 fest. "Wir rechnen damit, dass wir 2011 das angestrebte Wachstum von 4 bis 6% erreichen. Notabene im Heimmarkt Schweiz und nicht in den wachstumsstarken Schwellenländern", so Scholl weiter. Trotzdem unterhält die Kantonalbank Repräsentanzen in Peking, Singapur und Indien. Eine weitere in Brasilien ist in Planung.
Diese seien jedoch nicht auf das Private Banking ausgerichtet, welches dort nicht betrieben werde. "Diese Repräsentanzen haben nur einen Zweck - sie unterstützen die Schweizer Exportwirtschaft vor Ort", präzisiert Scholl. Auslandaktivitäten würden aber immer wichtiger, vor allem auch wegen der globalen Bedürfnisse der Kunden.
Gegenüber dem amerikanischen Markt habe man jedoch das Exposure bereits 2009 geschlossen, als sich das Institut aus dem US-Geschäft zurückgezogen hat. "Wir haben praktisch keine amerikanischen Wertschriftenkunden mehr", so der CEO. Trotzdem könne nicht ganz ausgeschlossen werden, dass die ZKB auf einer Liste der amerikanischen Steuerbehörde IRS auftauchen wird. "Jede Bank, die jemals US-Kunden betreut hat, läuft Gefahr, von Kunden, die ihre Vermögenswerte nachträglich freiwillig ... offenlegen, mit in den Strudel gezogen werden", erklärte Scholl. Die Gefahr sei jedoch gering.
Angesprochen auf die zunehmenden Regulierungen von Banken erklärte der Bankenchef, dass die Finma unter grossem politischen Druck stehe. "Derselbe Druck könnte .. dazu führen, dass der grosse Rest der Schweizer Banken noch schneller reguliert wird als die beiden Grossbanken". Dies könnte der Fall sein, falls die Diskussion über die Too-big-to-fail-Diskussion im Parlament ins Stocken gerate; denn die Neuregulierung der Eigenkapitalforderungen für die Schweizer Banken treten bereits im Juli in Kraft. "Das akzeptieren wir nicht", so Scholl.
Trotzdem ist die ZKB solide finanziert. Laut Scholl würde die ZKB mit einer Eigenkapitalquote von 14,1% das neue Soll wahrscheinlich bereits jetzt erreichen. "Die Bank hätte auf diesem Niveau jedoch weniger Spielraum".
dl/cf

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