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PRESSESCHAU vom Wochenende 16 (16./17. April)

Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:
ACTELION: Die Bestrebungen des britischen Hedgefunds Elliott zur Übernahme der Kontrolle an Actelion sind Thema in mehreren Zeitungen vom Wochenende und heute Montag. Der Verwaltungsratspräsident von Actelion, Robert Cawthorn, kritisiert in einem Interview mit der "SonntagsZeitung" das Vorgehen des Hedgefonds Elliott. "Elliott schadet sich selbst und anderen Aktionären", erklärte Cawthorn gegenüber dem Blatt. Der Aufwand, den Actelion betreiben müsse, sei enorm und auch die Kosten seien "beträchtlich". Konkrete Zahlen lägen jedoch noch nicht vor. Zu den Übernahmespekulationen erklärte Cawthorn: "Es gab viele Spekulationen in diese Richtung, wir haben aber kein Angebot erhalten". Zudem erachtet er den Konzern derzeit als unterbewertet. Zwar habe Actelion in den letzten Monaten ein paar Rückschläge einstecken müssen, aber seiner Ansicht nach seien die Aussichten viel besser, als sie nach aussen erscheinen mögen. (Siehe separate Meldung; SoZ, S. 51; WSJ vom Montag, S. 10)
Der Anlagefonds BB Biotech kritisiert zwar die Actelion-Firmenspitze. Gleichzeitig warnt Thomas Szucs, Verwaltungsratspräsident des Fonds, aber davor, dass Elliott im Begriff sei das Kind mit dem Bad auszuschütten. Für die Firma sei es kaum förderlich, den Verwaltungsrat komplett umzukrempeln, sagte er gegenüber der "SonntagsZeitung" (Ausgabe 17.04.). Der Versuch des Hedgefunds Elliott, die Mehrheit im Actelion-VR zu erlangen, habe aber das Unternehmen wachgerüttelt. Nun würden auch intern kritische Fragen auf das Tapet kommen, so Szucs. (Siehe separate Meldung; SoZ, S. 51; FT vom Montag, S. 17)
SCHWEIZ/USA: Die Schweiz soll im Schwarzgeldstreit mit den USA die Lieferung weiterer Bankdaten planen. Es hätten am Rande der IWF-Frühjahrstagung bilaterale Treffen mit hochrangigen ausländischen Behördenvertretern stattgefunden, schreibt die "SonntagsZeitung". Laut Insidern soll Chefunterhändler Michael Ambühl in Absprache mit Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf daran arbeiten, die USA für einen Globaldeal zu gewinnen. Damit sollen alle Steuerpraktiken der Schweizer Banken abgegolten werden, was nochmals zur Offenlegung von tausenden von Kundendaten führen werde. (SoZ, S. 49).
rt/cf

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