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Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:
LONZA: Der Life-Science-Konzern will sein Geschäft breiter ausrichten. CEO Stefan Borgas plant dafür unter anderem den Einstieg ins Geschäft mit Biosimilars, der in Zusammenarbeit mit der israelischen Teva in Angriff genommen wird. "Biosimilars werden bis zu 30% des Produktionsnetzes auslasten", sagte der Konzernchef im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft". Er rechnet damit, dass das Segment drei bis fünf Jahren nach Einführung erster Produkte eine gleich grosse Säule sein wird, wie es Biopharmazeutika heute sind. Für die Entwicklung eines Biogenerikums geht Lonza von einem Investitionsvolumen in dreistelliger Millionenhöhe aus. "Wenn wir nicht überzeugt wären, einen ordentlichen Marktanteil gewinnen zu können, würden wir nicht so viel Geld investieren. Ein Marktanteil von 10% gäbe einen vernünftigen Payback", so Borgas.
Die Zukunft von Lonza sieht Borgas auch in den Schwellenländern. Heute sei Lonza mit Pharmakunden praktisch komplett in westlichen Märkten tätig. In China und Indien baue Lonza derzeit Produktionsanlagen für lokale Kunden. Bis 2020 werde das Unternehmen die Hälfte seines Umsatzes in Asien erwirtschaften. (FuW, S. 15/17; siehe sep. Meldung)
IWF: Der Internationale Währungsfonds fordert von der Schweiz, sich mit einer Kreditgarantie von bis zu 16,5 Mrd USD am Euro-Rettungsschirm zu beteiligen. René Weber, Vertreter der Schweiz beim IWF, sieht bei einer Ablehnung durch das Parlament zwar keinen unmittelbaren Zusammenhang zur Erhaltung des Schweizer IWF-Sitzes. "Eine Ablehnung wäre aber kaum vereinbar mit dem Anspruch der Schweiz, ein verlässlicher und glaubwürdiger Partner in der internationalen Währungszusammenarbeit zu sein", so Weber im Gespräch mit der Zeitung "Sonntag". (Sonntag, S. 25/26)
EMS: Der Chemie-Konzern bereitet sich bereits auf den nächsten Abschwung vor. "Noch haben wir Hochkonjunktur. Wir bereiten uns aber jetzt schon auf die nächste Krise vor", sagte Ems-Chefin Magdalena Martullo-Blocher im Interview mit der "SonntagsZeitung". Vorerst werden die Produktionskapazitäten aber noch ausgebaut. "Danach werden wir eher wieder zurückhalten sein", führt sie aus. Zudem arbeitet Ems an flexiblen Arbeitszeitmodellen. "Bei guter Auslastung wollen wir möglichst viel arbeiten, damit wir im nächsten Abschwung besser kompensieren und Kurzarbeit möglichst vermeiden können", sagt Martullo-Blocher. Aktionärin wird die Ems-Chefin auch weiterhin bleiben. Die Beteiligung soll aber nicht ausgebaut werden. (SoZ, S. 55; siehe sep. Meldung)
SCHMOLZ+BICKENBACH: Nach schwierigen Vorjahren zeigt sich der Stahlhersteller optimistisch. "Ins neue Jahr sind wir [...] mit Schwung gestartet und fahren in allen Werken von Anfang an Volllast", sagte Chief Operating Officer (COO) Marcel Imhof im Gespräch mit der "Finanz und Wirtschaft". Die Aussichten seien deshalb gut, dass wir 2011 nochmals einen Schritt vorwärts machen. Das zweite Halbjahr 2010 dürfte zudem etwa ähnlich abgeschnitten haben, wie das erste Halbjahr, obschon die Produktion während der Sommer- und der Weihnachtsferien stillstand. Unter dem starken Franken leidet Schmolz + Bickenbach (S+B) vor allem in den Werken Swiss Steel und Steeltec. "Dort wird uns der harte Franken wohl noch einige Zeit auf Trab halten", so Imhof. In Deutschland und Frankreich profitiert der Konzern hingegen vom weichen Euro. (FuW, S. 1/14; siehe sep. Meldung)
MEYER BURGER: Beim Spezialsäge-Hersteller ist man optimistisch für das Jahr 2011. "Das Auftragsbuch ist breit abgestützt. Unsere Bilanz ist stark. Ich sehe keinen Ansatz einer Seitwärtsbewegung im operativen Geschäft", sagte Konzernchef Peter Pauli gegenüber der "Finanz und Wirtschaft". Er räumte zwar ein, dass in den ersten zwei Quartalen der Bestellungseingang etwas abflachen könnte. "Aber das ist doch nicht relevant. Wir verfügen über eine breite und gesunde Kundenbasis sowie einen hohen Auftragsbestand", so Pauli. Zur früheren Aussage, dass Meyer Burger einen Gruppenumsatz von 1,5 Mrd CHF anvisiere, sagte er im Interview: "Das war auch eine strategische Aussage. Wir wollen in unserer Industrie eine bedeutende Rolle spielen." (FuW, S. 18; siehe sep. Meldung)
SBB: Verspätungen kommen die Bahn teuer zu stehen: 2010 musste das Unternehmen nach eigenen Schätzungen rund 2,2 Mio CHF Entschädigungen an Kunden zahlen. Im Vorjahr waren es lediglich 1,6 Mio CHF. "Die vor einem Jahr eingeführten Fahrgastrechte im internationalen Verkehr wirken sich auf die Entschädigungszahlungen der SBB aus", bestätigte SBB-Sprecher Renzo Cicillini einen Bericht des "SonntagsBlick". (SonntagsBlick; siehe sep. Meldung)
are/ps

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