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Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom vergangenen Wochenende:
SNB: Die Krise in Griechenland und der Zerfall des Euro bereiten der Schweizerischen Nationalbank (SNB) Sorgen. SNB-Vizepräsident Thomas Jordan warnte im Interview mit der Zeitung "Sonntag" vor einem Übergreifen der Eurokrise auf grössere Staaten. Dies hätte gemäss Jordan auch schlimme Folgen für die Schweiz. "Das wäre tatsächlich gravierend, weil es dann zu Erschütterungen der internationalen Finanzmärkte und zu einer Destabilisierung des Bankensystems kommen könnte", sagte Jordan der Zeitung. "In einem solchen Fall wäre auch eine weitere Aufwertung des Franken zu befürchten." Allerdings zeigte er sich auch überzeugt, dass "die europäischen Institutionen geeignete Massnahmen treffen werden, die eine Eskalation der Krise verhindern." Welche Auswirkungen ein Konkurs Griechenlands auf die Schweiz hätte, hänge davon ab, wie die "Umstrukturierung der griechischen Staatsverschuldung ausgestaltet wäre". Wenn es gelänge, "die Umstrukturierung in einer für die internationalen Finanzmärkte überzeugenden Art vorzunehmen", seien die Auswirkungen "relativ gering". Allerdings warnte Jordan vor einem möglichen "ungewollten Dominoeffekt". (Sonntag S. 2, siehe separate Mitteilung)
Vögele: Die Konkurrenzsituation und die Kundenstimmung auf dem Schweizer Markt seien nach wie vor schwierig, erklärte der CEO von Charles Vögele, André Mäder, in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft", anlässlich der Gewinnwarnung vom vergangenen Mittwoch. "Der Marktentwicklung zu immer früheren Preisnachlässen können wir uns nicht entziehen", sagte Mäder. Der Kunde des Sommerschlussverkaufs gebe sein Geld immer nur einmal aus. Weiter erwartet Mäder für die kommenden Monate in der Bekleidungsindustrie Preiserhöhungen. (FuW, p. 1)
Stadler Rail/Spuhler: Der Thurgauer Unternehmer und SVP-Nationalrat Peter Spuhler unterstützt die Volksinitiative seiner Partei zur Begrenzung der Zuwanderung. Gleichzeitig will er aber an der Personenfreizügigkeit und an den Bilateralen I festhalten. Spuhler sieht in dieser Haltung keinen Widerspruch, wie er in Interviews in der Samstagsausgabe des "St. Galler Tagblatts" und der Zeitung "Finanz und Wirtschaft" darlegte. Allen sei klar, "dass das Problem der Zuwanderung" angegangen werden müsse. "Es ist legitim, auch als Befürworter der Personenfreizügigkeit dieses Problem zu akzeptieren und Lösungsansätze zu suchen." Was die Unternehmer derzeit jedoch am meisten beschäftigt, das ist der starke Franken. "Darunter leiden wir natürlich." Derzeit sei die Auftragslage zwar gut, "die Wechselkursentwicklung belastet einfach die Marge". Währungsbedingte Preisschübe liessen sich nicht auf die Kundschaft abwälzen. "Bei jeder Ausschreibung, an der wir teilnehmen, haben wir gemessen am Stand vor gut einem Jahr einen Preisanstieg von 20%", sagte Spuhler, der CEO und Verwaltungsratspräsident des Schienenfahrzeugbauers Stadler Rail ist. In der Exportindustrie werde es in den nächsten 12 bis 24 Monaten jedoch "eine sehr blutige Bremsspur" geben. (FuW, St. Galler Tagblatt, siehe separate Mitteilung).
Post: Die Post hat mit 4,5 Mrd CHF Eigenkapital bei einem Anlagevolumen von rund 90 Mrd CHF eine Eigenkapitalquote gemessen an der Bilanzsumme von 5%. Wie Postchef Jürg Bucher in einem Interview mit der "SonntagsZeitung" erklärte, sei die Post bei ihrem Geschäftsmodell damit gut ausgestattet. Im kommenden Jahr, wenn die Tochtergesellschaft Postfinance der FINMA unterstellt sein werde, dürfte für Postfinance eine Eigenkapital-Ausstattung von 3,6 Mrd CHF genügen. Bucher weist den Vorwurf, Postfinance habe gegenüber den Grossbanken einen Wettbewerbsvorteil, zurück. Laut Bucher hat Postfinance in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres monatlich 8'000 neue Kunden gewonnen, und bei den Privatkunden betrage das Wachstum monatlich rund eine halbe Milliarde Franken. Der Gewinn von Postfinance werde im ersten Semester das Vorjahresergebnis übertreffen. Zum starken Wachstum im Hypothekengeschäft verweist Bucher auf das absolut tiefe Niveau. Bei der Kreditpolitik gehe Postfinance trotz der tiefen Zinsen und des grösseren Konkurrenzdrucks keine höheren Risiken ein. (SoZ, p. 49)
Schweiz Tourismus: Laut Schweiz-Tourismus-Chef Jürg Schmid ist der Buchungsstand für den Sommer "nicht berauschend und klar unter dem Vorjahr". Für den Freizeittourismus in den Bergen und an den Seen sei gegenüber dem Vorjahr aufgrund des starken Frankens mit einem Rückgang der Logiernächte um 3 bis 5% zu rechnen, sagte Schmid in einem Interview mit der "SonntagsZeitung". Er sieht dies nicht als Debakel sondern als Herausforderung. (SoZ, p. 55)
Intersport: Der Sporthändler plant offenbar eine grössere Expansion in Asien. Bis 2020 sollen in Asien und im Pazifik 500 Geschäfte mit einem potentiellen Umsatzvolumen von rund 1 Mrd CHF eröffnet werden, heisst es in einem Artikel der "NZZ am Sonntag". Die Zeitung zitiert dabei Franz Julen, den Chef von Intersport International, welcher den Ausbau als "bisher grösste Herausforderung" für Intersport bezeichnet. (NZZaS p. 29)
Kantonalbanken (VSKB): Daniel Zuberbühler wird als aussichtsreicher Kandidat für das Präsidium des Kantonalbanken-Verbandes gehandelt. Zuberbühler, langjähriger Direktor der EBK und heutigen FINMA und heute deren Vizepräsident, sei einer der meistgenannten Namen für die Nachfolge des zurücktretenden Peter Siegenthaler, schreibt die "NZZ am Sonntag", ohne konkret eine Quelle zu nennen. (NZZaS p. 29)
cf/uh

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