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Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:
UBS-Affäre: Die amerikanische Steuerbehörde IRS (Internal Revenue Service) veröffentlicht im Internet die Namen von wegen Steuerhinterziehung verurteilten UBS-Kunden. Derzeit stehen 17 Personen auf der Liste, deren Existenz die "NZZ am Sonntag" publik machte. Nebst dem Namen der UBS-Kunden sind auf der IRS-Homepage auch die Höhe der von den US-Behörden versteckten Geldsumme sowie die Strafe für das Delikt aufgeführt.
Ein Blick in die Liste zeigt, dass alle Verurteilten mindestens 1 Mio USD vor dem Fiskus verborgen hatten. Für die Verurteilen setzt es gemäss den im Internet veröffentlichten Informationen happige Strafen ab. Nebst Strafzahlungen, die in einem Fall höher als 20 Mio USD ausfielen, wurden die strafbaren UBS-Kunden auch zu Hausarresten und unbedingten Gefängnisstrafen verurteilt. (NZZaS; siehe sep. Meldung)
Vaudoise: Die Versicherungsgruppe Vaudoise wächst laut CEO Philippe Hebeisen im laufenden Jahr plangemäss. "Vor der Veröffentlichung der Semesterzahlen am 14. September kann ich dazu nicht konkret Stellung nehmen. Nur so viel: Die Prämienentwicklung erfüllt unsere Erwartungen", sagte Hebeisen in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft". Im Anlagegeschäft habe die Vaudoise nur geringe Beträge in Anleihen gefährdeter Schuldnerstaaten angelegt, so Hebeisen zur Anlagepolitik.
Jedoch bestehe die Gefahr, dass die tiefen Zinsen im Lebensversicherungsgeschäft ein Renditeloch auslösen könnten: "Wir erachten sie jedoch als gering", sagte Hebeisen weiter. Derweil sei im Schadenversicherungsgeschäft die Belastung durch Naturschäden "noch erträglich", so Hebeisen. Es sei deshalb mit einer günstigen Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio) zu rechnen. (FuW; siehe sep. Meldung)
Orell-Füssli: Die Orell Füssli Holding AG (OF) will möglicherweise Zukäufe tätigen, um zurück auf den Wachstumspfad zu gelangen. Allerdings, so der neue Konzernchef Michel Kunz zur "SonntagsZeitung": "Ob und in welchen Bereichen wir akquirieren werden, ist noch in Diskussion. Ein Zukauf muss passen und zu verkraften sein." Neben dem Ausbau der bestehenden Geschäfte sei auch eine "neue, affine Geschäftstätigkeit" denkbar, sagte der frühere Post-Chef.
Der Sektor sollte dabei einen Bezug zu Atlantic Zeiser haben. "Mindestens die Kundensegmente sollten sich überschneiden, damit der internationale Vertrieb gemeinsam genutzt werden kann." Der Sicherheitsdruck für Geldnoten, bei welchem letztes Jahr der Umsatz markant zurück ging, ist offenbar kein grösseres Problemfeld. Der Rückgang sei eine Ausnahme gewesen, weil der Druck der neuen Schweizer Banknote verschoben worden sei, so Kunz. "Jetzt laufen aber Testdrucke, nach Plan sollten wir nächstes Jahr mit der Produktion beginnen können." (SoZ, S. 39/40; siehe sep. Meldung)
Ramseier: Der Getränkehersteller erwartet nach einer Umsatzsteigerung 2009 für dieses Jahr weiteres Wachstum. "Ich erwarte, dass der Umsatz mit Ramseier-, Sinalco- und Elmer-Citro-Produkten weiterhin wächst. Hingegen haben wir während der vergangenen Jahre aufgrund des Preiskampfs einige Aufträge für Fremdprodukte abgeben müssen", erklärte CEO Jann Gehri gegenüber der Zeitung "Sonntag". Der Preiskampf in der Schweiz werde jedoch immer härter, teilweise auch wegen Überkapazitäten in der Schweiz. "Preiserhöhungen lassen sich nur noch sehr schwer durchsetzen. Wir beteiligen uns nicht mehr an jeder Produktionsausschreibung des Handels", so Gehri weiter. Um zu wachsen, müssten auch Exporte getätigt werden. "Der Export-Anteil ist zurzeit noch sehr klein... Wir werden die Märkte genau sondieren und gezielte Engagements eingehen", erklärte der CEO. (Sonntag, S. 21)
CH/Blocher: Christoph Blocher macht mobil gegen einen Beitritt zu EWR oder EU. "Vielleicht gründe ich einen EU-kritischen liberalen Think-Tank, nachdem sich die Avenir Suisse zum Gegenteil entwickelt hat", erklärte Blocher im Interview mit der Zeitung "Sonntag". Er soll Ähnliches leisten wie der Wirtschafts-Think-Thank, "à la Avenir Suisse", wie es Ex-Bundesrat und SVP-Chefstratege Blocher formuliert. "Wenn die Intellektuellen schon ein derartiges Gewicht haben sollen, können wir auf der Gegenseite genau dieselbe Intellektualität einbringen." Es gebe viele liberale Intellektuelle, die skeptisch seien gegenüber EU und EWR. "Es geht aber nicht darum, die AUNS zu ersetzen", betonte Blocher. Er denkt an die Publikation von Büchern, an Forschungen und an ein Informationsbulletin. (Sonntag, S. 7; siehe sep. Meldung)
dl/cf

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