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Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:
Nestle: Der Verwaltungsrats-Präsident des Nahrungsmittel-Multis, Peter Brabeck, rechnet im Gegensatz zum bescheideneren letzten Jahr nun wieder mit einem guten Umsatzwachstum. Trotz Krise in den USA und europäischen Staatsschulden sei Nestle nicht zu bremsen. "Wir haben keine Weltwirtschaftskrise. Wer sich in Indien, China oder Brasilien umschaut, spürt gar nichts von Krise", erklärte Brabeck gegenüber der Zeitung "Sonntag". Das Konzept von Nestle könne aber auch in saturierten westlichen Märkten einiges rausholen. Der Konzern werde vermehrt auf werthaltigere Markenprodukte setzen und diejenigen Marken abstossen, welche nicht besser sind als die Eigenmarken des Handels oder zu wenig Wertschöpfung bringen. (Sonntag, S. 17)
Vontobel: Für den CEO der Privatbank, Herbert Scheidt, ist im laufenden Jahr ein Übertreffen des letztjährigen Konzerngewinns von 138 Mio CHF möglich. Die Analysten würden gegenwärtig einen Jahresgewinn in einer Grössenordnung von 140 bis 160 Mio CHF schätzen. "Aus heutiger Sicht ist das nicht unrealistisch," erklärte der Bank-CEO in einem Interview mit der "NZZ am Sonntag". Scheidt bekräftigte im Gespräch auch das Ziel, bis 2012 100 Mrd CHF an Vermögen zu verwalten. "Wir haben die 100 Mrd für 2012 zum Ziel gesetzt, und ich möchte daran festhalten". Um das zu erreichen, müsse Vontobel aber sicher Akquisitionen tätigen, wiederholte er frühere Äusserungen. Allerdings werde Vontobel nicht auf Teufel komm raus etwas übernehmen, nur um dieses Ziel innerhalb dieses Zeitrahmens zu erreichen. (NZZaS, S. 25)
Nobel Biocare: Die nun schon drei Jahre andauernde Umstrukturierung des Zahnimplantateherstellers werde sich bald in einer Steigerung des Umsatzes und der Margen bemerkbar machen, ist CFO Dirk Kirsten überzeugt. Auch den Verlust von Marktanteilen verneint der CFO in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft". Einzig in Deutschland habe man Marktanteile eingebüsst. "Nobel Biocare ist in Asien, den USA und auch in den meisten europäischen Ländern mit Abstand marktführend", so Kirsten weiter. Auch die Produkte-Pipeline sei gut gefüllt, für Befürchtungen über das Gegenteil gebe es "keinen Anlass", so der CFO. (FuW, S. 21)
Partners-Group: Die Partners Group fürchtet sich offenbar nicht vor einem möglichen erneuten Wirtschaftsabschwung. "Im Private-Equity-Zyklus befinden wir uns ganz klar in den attraktiven Investitionsjahren. In der direkten Unternehmensfinanzierung setzen wir auf stabile, qualitativ hochwertige Firmen, die die wirtschaftliche Kraft und die Marktposition haben, um auch in einer längeren Stagnationsphase gut zu bestehen. Diese Unternehmen kaufen wir mehrheitlich auf der Basis von konjunkturell bedingt tiefen Gewinnzahlen. Damit sind die Einstandspreise mehrheitlich attraktiv", sagte Co-Gründer Alfred Gantner der "Finanz und Wirtschaft". Laut Gantner hat seine Gruppe in diesem Jahr bereits in 14 Firmen direkt durch Aktien oder Fremdkapitaleinlagen investiert. (FuW, S. 1/14; siehe sep. Meldung)
Hotelleriesuisse: Ein Drittel der 5'500 Schweizer Hotelbetriebe ist laut Branchenpräsident nicht wettbewerbsfähig und muss verschwinden. Besonders in den Ferienregionen brauche es mehr gute Hotels, sagte Hotelleriesuisse-Präsident Guglielmo Brentel in der "SonntagsZeitung". Für bessere Hotels müsse der freie Markt sorgen. "Das muss der Wettbewerb regeln. Hotelleriesuisse ist keine Sterbehilfeorganisation." Weiter zeichne sich ab, dass der von Hotelleriesuisse erwartete Rückgang der Übernachtungen um bis zu 3% in diesem Jahr nicht eintreffe. "Ich gehe davon, dass wir bei den Logiernächten das Vorjahrsniveau erreichen oder sogar ein bisschen mehr." (SoZ, S. 39/41; siehe sep. Meldung)
CH/Seco: Obwohl Asien für die Schweizer Exportindustrie wichtiger wird, bleiben Europa und die USA laut Staatssekretär Jean-Daniel Gerber die bedeutendsten Handelspartner. Asien dürfte in der Schweizer Exportbilanz um wenige Prozente zulegen, schätzt Gerber. "Geografische Nähe und traditionelle Märkte sind mitentscheidend für den Handel", erklärte der Direktor des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) im Interview mit der Zeitung "Sonntag." (Sonntag, S. 18; siehe sep. Meldung)
CH/Söldnerfirmen: Die Verlegung des Hauptsitzes der britischen Privatarmee Aegis Defence nach Basel löst auch bei Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf Unbehagen aus. Sie will die Möglichkeit einer einheitlichen Bewilligungs- und Kontrollpflicht prüfen. Rechtlich gesehen verstösst die Ansieldung der Verwaltung von Aegis Defence zwar nicht gegen das Gesetz. Die operativen Tätigkeiten unterstehen nach wie vor britischen Gesetzen. "Eine andere Frage ist die Vereinbarkeit mit unseren Werten, für die auch das humanitäre Völkerrecht eine wichtige Rolle spielt", wie Widmer-Schlumpf in einem Interview mit dem "SonntagsBlick" sagt. Technisch gesehen werde das Schweizer Neutralitätsrecht nicht verletzt, und auch das Schweizer Söldnerverbot werde nicht tangiert, solange die Firma keine Schweizer rekrutiere.
Nach Recherchen der "SonntagsZeitung" ist Aegis Defence nicht das einzige Sicherheitsunternehmen, das in der Schweiz Zuflucht sucht. Der Publizist und Experte für private Sicherheitsfirmen Rolf Uesseler erklärt in einem Interview, dass sich von der neutralen Schweiz aus gut Sicherheits-, Intelligence- und IT-Aufträge in westlichen Staaten und aus der Wirtschaft akquirieren liessen. Uesseler weist im Übrigen darauf hin, dass der illegale Waffenhandel seit dem Auftauchen von Militärfirmen mehr oder weniger zum Erliegen gekommen ist. "Waffengeschäfte werden heute von diesen privaten Firmen eingefädelt, aber offiziell von den staatlichen Auftraggebern abgewickelt." Auch für solche Geschäfte empfehle sich die Schweiz. "Sie ist schliesslich selbst ein bedeutender Waffenlieferant." (SonntagsBlick; SoZ; siehe sep. Meldung)
dl/uh

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