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Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:
UBS: In einem Interview mit der NZZ (Samstagsausgabe) beurteilte der frühere UBS-Konzernchef Peter Wuffli im Rückblick das Wachstum, das die UBS im Investment Banking verfolgte, kritischer. Ausserdem würde er heute die Bilanz anders steuern. Mit Blick auf die Managerlöhne sagte er, gebe es unethische Prozesse beim Festlegen von Entschädigungen, wenn sie zu wenig auf Leistung basierten. Eine ethische Qualifizierung der Höhe von Entschädigungen sei dagegen problematisch. (NZZ, S. 37; siehe sep. Meldung)
UBS/CS: Laut einem Bericht der "SonntagsZeitung" sollen die beiden Grossbanken zu einer Kernkapitalquote von 12% verpflichtet werden. Das wären 2,5 bis 5 Prozentpunkte mehr, als ihre ausländischen Konkurrenten nach den Basel III-Regeln vorhalten müssen. Entsprechende Vorschläge werden dem Finanzministerium am Donnerstag gemacht, die Regierung werde den Bericht der Kommission am Freitag besprechen, heisst es weiter. (SonntagsZeitung, S. 57)
ZKB: Die Kantonalbank muss trotz neuen Enthüllungen zur Skandalbank Piag stehen. Wie Recherchen der "SonntagsZeitung" ergaben, bestätigte Sprecher Urs Ackermann, dass der Bankrat die Piag "auf Basis der geltenden ZKB-Standards führen wolle, sobald alle Vorkommnisse geklärt seien". Dann würde die Piag in ZKB umfirmiert. (SonntagsZeitung, S. 59)
Comet: VR-Präsident und CEO ad interim Hans Hess bestätigte in einem Interview mit der Finanz und Wirtschaft die bisherigen Prognosen für das Gesamtjahr 2010. So erwartet er für das ganze Jahr ein Umsatzwachstum von 30% sowie eine deutliche Verbesserung der Profitabilität gegenüber dem Vorjahr. Comet profitiere vom Boom in der Halbleiterindustrie von der Entwicklung eines Subsystemes zur Steuerung einer Plasmakammer. Den starken Franken bezeichnet der CEO als "Herausforderung". Gegenüber dem Euro sei das Unternehmen aber gut abgesichert. Die Suche nach einem neuen CEO läuft laut Hess intensiv weiter. (FuW, S. 1/14; siehe sep. Meldung)
Sika: Auch dieses Unternehmen sieht keine grossen Probleme wegen des starken Frankens. Wie CEO Ernst Bärtschi in einem Interview mit der "NZZ am Sonntag" sagte, sei das Unternehmen auf natürliche Weise abgesichert, weil viele Kosten auch im Euro- oder Dollarraum anfallen. Das Wachstum von Sika führt Bärtschi auf den Gewinn von Marktanteilen und nicht auf einen expandierenden Markt zurück. Das langfristige Umsatzziel von Sika - bis in sieben oder acht Jahren soll der Umsatz auf 8 Mrd CHF klettern - soll gemäss Bärtschi zu einem Drittel von Übernahmen kommen, der Rest des Wachstums soll organisch erfolgen. (NZZaS, S. 36; siehe sep. Meldung)
Holcim: Der Baustoffproduzent rechnet nicht mehr mit vielen guten Zukaufsgelegenheiten am Markt. Der weltweit zweitgrösste Zementhersteller hatte sich im vergangenen Jahr das Australiengeschäft der mexikanischen Cemex gesichert, die Unternehmensteile verkaufen musste, um Schulden zu tilgen. Der Liquiditätsengpass im Sektor habe sich entschärft, sagte CFO Theophil Schlatter der deutschen "Börsen-Zeitung" (Ausgabe vom 25.09.). Zudem stünden Übernahmen für Holcim zurzeit nicht an erster Stelle.
Ringier: Das Medienunternehmen hat den Schweizer Marktführer im Ticketgeschäft, Ticketcorner, definitiv übernommen. Die "SonntagsZeitung" beruft sich auf eine Bestätigung der Pressestelle des Verlags, wonach die Übernahmeverträge vor einer Woche unterzeichnet worden seien. Ticketcorner werde nun als 50%-Joint-Venture zwischen Ringier und dem europäischen Marktleader CTS Eventim geführt, so die Zeitung weiter. Ein früherer Angestellter schätzt, dass bei Ticketcorner 100 bis 150 Stellen wegfallen dürften. (SonntagsZeitung, S. 62)
CH/BVK-Affäre: Im Rahmen der staatsrechtlichen Untersuchung der Korruptionsaffäre bei der Pensionskasse sickerte gemäss "SonntagsZeitung" durch, dass auch gegen die DL Investment Partners AG von Thomas Leupin, einem Freund des inhaftierten Hauptverdächtigen Daniel Gloor, ermittelt werde. Die Staatsanwaltschaft nehme laut SonntagsZeitung "aus Rücksicht auf das laufende Verfahren" jedoch keine Stellung dazu. Ausserdem glaubt die Zeitung zu wissen, dass in den Vermittlungen weitere Transaktionen und Zuwendungen von Rumen Hranov aufgetaucht sind. HBM Bioventures dementierte bisher nicht, dass der Gschäftsmann Gegenstand der Ermittlungen sei. (SonntagsZeitung, S. 63)
ab/cf

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