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Zürich (awp) - Die Kundenrentabilität im Privatkundengeschäft der Banken dürfte langfristig unter dem Niveau vor der Finanzkrise bleiben. Den Grund dafür sehen Bank-Manager gemäss einer weltweit von Accenture durchgeführten Studie in der gestiegenen Preissensibilität der Kunden, wie das Beratungsunternehmen am Montag in einer Mitteilung schreibt. Die Kunden neigen demnach dazu, zu Gunsten preiswerter Angebote die Bank zu wechseln.
Accenture hat die Studie zwischen März und Juni 2010 bei 46 Managern aus dem Privatkundengeschäft von 35 Banken - grösstenteils global führende Institute - in Australien, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien oder den USA durchgeführt. Mit 46% erwartet fast die Hälfte der Befragten in der Kundenrentabilität einen Einbruch zwischen 5 und 15% seit dem Ausbruch der Finanzkrise. Bei 11% der Befragten fällt der Rückgang sogar noch stärker aus.
Weiter sehen 59% der Befragten seit der Finanzkrise einen Einbruch bei der Kundenloyalität, 63% identifizieren bei ihren Kunden eine stärkere Preissensibilität und ebenfalls 63% sagen, dass die eigenen Kunden immer öfter den Anbieter für bestimmte Leistungen wechseln. "Unsere Studie zeigt eine deutliche Verschiebung der Marktmacht zu Gunsten der Bankkunden, ausgelöst durch die Finanzkrise", wird George Schmidt, Geschäftsführer im Bereich Banken bei Accenture, in der Mitteilung zitiert.
Zur Wiederherstellung der Profitabilität setzten Verantwortliche der Institute auf eher konventionelle Strategien. So wollen 87% der Manager die Umsätze über verstärkte Cross-Selling-Massnahmen bei den Bestandeskunden steigern, die Neukundengewinnung steht für 54% der Befragten im Mittelpunkt und immerhin 33% sehen in Preissteigerungen auf Produkte und Dienstleistungen das Mittel der Wahl, heisst es weiter.
mk/cc

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